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Fussball-Regionalliga Nord : Vollgas beim VfR: „Müssen an unsere Grenzen gehen“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Morgen um 15 Uhr gastiert der Angstgegner BV Cloppenburg an der Geerdtsstraße.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2014 | 14:00 Uhr

Für den VfR kommt es knüppeldick. Nicht genug, dass Neumünsters Fußball-Regionalligist als Drittletzter (27 Spiele/26 Punkte/27:46 Tore) mitten im Abstiegskampf steckt, warten jetzt auch noch drei absolute Angstgegner in Folge auf Rasensport. Den Anfang dieses Reigens macht das morgige Heimspiel (Anstoß 15 Uhr) gegen den als Tabellenelfter in den 29. Spieltag gegangenen BV Cloppenburg (27/32/43:54), ehe es am 19. April gegen den ETSV Weiche und acht Tage darauf beim SV Meppen weitergehen wird.

Gegen Cloppenburg hat Lila-Weiß in seiner Historie noch nie gewonnen. Zwei Unentschieden, sieben Niederlagen und 4:16 Tore stehen gegen die Soestestädter zu Buche. Allerdings sind auch sie schlecht ins Jahr 2014 gestartet. Nach einem verheißungsvollen Auftaktsieg (3:2 in Rehden) gab es drei Remis und zuletzt vier Niederlagen in Folge (der VfR weist gar deren sechs am Stück auf). „Cloppenburg ist robust, solide, bei Standards und im Kopfballspiel stark. Allerdings fehlt auch unserem morgigen Gegner die Frische“, hat Rasensport-Coach Uwe Erkenbrecher festgestellt. Der 59-Jährige nahm den BVC bei dessen 0:2-Niederlage in Havelse vor einer Woche unter die Lupe – in einem Duell, das Cloppenburg trotz rund 80-minütiger Überzahl verlor. „Ich werte die morgige Partie als 50:50-Spiel, in dem das Boot jetzt gerne mal auf der anderen Seite kentern darf“, will der beim VfR noch punktlose Erkenbrecher endlich Zählbares einfahren. „Wir sind mannschaftlich auf Grund unserer Personalknappheit aktuell nicht allzu geschlossen. Also muss mal eine Einzelleistung für ein Erfolgserlebnis her. Vielleicht würde auch ein eigener Führungstreffer bereits reichen“, meint er.

Auf personellem Sektor hat sich nur wenig getan. Immerhin sind die zuletzt beim 0:3 in Rehden fehlenden Patrick Christophersen und Gentian Durak wieder dabei, während auf die Rückkehr des nach wie vor verletzten Christopher Kramer vergeblich gehofft wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass beim VfR fünf zur Verfügung stehende Kicker von einer Gelbsperre bedroht sind. „Auch wenn es eine Gratwanderung ist: Wir müssen an unsere Grenzen gehen“, fordert Erkenbrecher dennoch Vollgas. Lichtblick war in dieser Woche der gute Eindruck, den der A-Jugendliche Orhan Kuscu im Ligatraining hinterlassen hat.

„Das wird Abstiegskampf pur. Wir müssen ans Limit gehen“, wird Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz vor der Reise nach Neumünster von der Nordwest-Zeitung ähnlich wie Erkenbrecher zitiert. Klütz muss auf seinen besten Torschützen Andreas Gerdes-Wurpts (zwölf Treffer) und den zweiten Schlussmann Siegfried John verzichten.

VfR Neumünster: Kassler - Thomas, Jakubowski, Christophersen, Durak - Bönigk, K. Schulz - Rave, Zekjiri, Ingreso - M. Schultz. – Auf der Bank: Gabrielides - Michalowski (?/Magen- und Darminfekt), Ju, Schlagelambers, Zschimmer, eventuell Grothe und/oder Kuscu. – Es fehlen: Aust (Knie-OP), Harrer (langzeitverletzt), Hesse (Trainingsrückstand), Kramer (Bänderdehnung), Nagel (Sprunggelenksverletzung), Olthoff (nach Reha-Training nicht beschwerdefrei). – SR: Porsch (Barsbüttel). – Hinspiel: VfR verlor 1:3 (Tore: Ingreso - Steidten, Gerdes-Wurpts, Willen). – Courier-Tipp: 1:1.

Ferner spielen (in Klammern Hinrunde): heute, 13 Uhr: VfL Wolfsburg II – TSV Havelse (1:0); heute, 14 Uhr: FC St. Pauli II – VfB Oldenburg (0:3), Hamburger SV II – ETSV Weiche (6:2); morgen, 14 Uhr: Hannover 96 II – Victoria Hamburg (2:0), Eintracht Norderstedt – SV Eichede (6:4); morgen, 15 Uhr: SV Wilhelmshaven – Werder Bremen II (1:3), BSV Rehden – SV Meppen (2:2).

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