zur Navigation springen

Fussball-Regionalliga Nord : VfR: Die Defensive soll der Schlüssel sein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner gastieren morgen um 14 Uhr beim noch torlosen Landesrivalen ETSV Weiche Flensburg.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2014 | 17:00 Uhr

Es gibt im Fußball Kontrahenten, die liegen einem einfach nicht. Regionalligist VfR Neumünster kann davon ein Lied singen. Einer von drei absoluten Angstgegnern der Rasensportler ist der ETSV Weiche Flensburg. Seit acht Pflichtspielduellen wartet Lila-Weiß auf einen Sieg gegen die „Eisenbahner“ (drei Remis, fünf Niederlagen). Morgen um 14 Uhr kommt es am dritten Spieltag der noch jungen Saison zur Neuauflage des Landesderbys in Flensburg. Den „Veilchen“ bleibt die Gewissheit, erstmals nach längerer Zeit nicht mit dem ganz großen Druck an die Bredstedter Straße reisen zu können. Dem 2:0 über den VfB Oldenburg am vergangenen Sonntag sei Dank. Gastgeber Weiche hingegen hat noch kein Tor geschossen, unterlag nach einem 0:0 zum Auftakt gegen den FC St. Pauli II zuletzt mit 0:1 bei Hannover 96 II.

Von einer daraus abzuleitenden Lockerheit war beim VfR allerdings keine Spur. „Wir haben intensiv und sauber weitergearbeitet“, berichtet Trainer Uwe Erkenbrecher von einer konzentrierten Woche an der Geerdtsstraße. Auch sei, so der 59-Jährige, der Start der Flensburger kein Maßstab. „Die bisherige Ausbeute macht Weiche doch nur doppelt gefährlich“, meint Erkenbrecher und lobt den ETSV für dessen „effektives Kurzpassspiel und viele Positionswechsel“. Er selbst wolle das Augenmerk in den eigenen Reihen auf die Defensive richten, läge doch dort erneut der Schlüssel zum Erfolg.

Beim VfR gaben sich dieser Tage drei Kicker im Probetraining ein Stelldichein. Einer von ihnen, Defensivmann Tyrone Aboagye vom Hamburger Oberliga-„Rückzieher“ Oststeinbeker SV, hat einen guten Eindruck hinterlassen und soll möglicherweise verpflichtet werden. Der von Erkenbrecher geforderte Innenverteidiger lässt indes noch auf sich warten.

In Flensburg wartet man derweil darauf, dass der Knoten platzt. „Meine Mannschaft kann sich noch steigern. Das Spiel gegen Neumünster ist eine gute Gelegenheit, das zu zeigen“, sagt Weiches Coach Daniel Jurgeleit, dem bis auf Christoph Dammann (Kreuzbandriss) und Lukas Linhardt (Knöchelverletzung) alle Akteure zur Verfügung stehen – eine ähnlich komfortable Personalsituation wie beim VfR.

 

VfR Neumünster: Springer - Winter, Olthoff, Bönigk, Nagel - Tenno - Laabus, Bento, Ingreso, Abou-Khalil - Kramer. – Auf der Bank: Kassler - Durak, Pino Tellez, Schlagelambers, Zekjiri, Alioua, Zschimmer. – Es fehlen: Grothe (nicht im Kader), Harrer (Knorpelschaden im Knie), Schäfke (stößt praktikumsbedingt erst Anfang September zum Kader). – SR: Paltchikov (Groß Grönau). – Duelle 2013/14: In Flensburg verlor der VfR mit 0:2, in Neumünster hieß es 0:0. – Courier-Tipp: VfR verliert mit 1:2. – Außerdem spielen (in Klammern Courier-Tipps): heute, 14 Uhr: Goslarer SC 08 – TSV Havelse (3:1); heute, 18 Uhr: VfB Lübeck – FT Braunschweig (3:1); morgen, 14 Uhr: Werder Bremen II – BSV Schwarz-Weiß Rehden (4:1), FC Eintracht Norderstedt – SV Meppen (0:1); morgen, 15 Uhr: Lüneburger SK Hansa – FC St. Pauli II (2:2), VfB Oldenburg – Hamburger SV II (2:1); Montag, 14 Uhr: VfL Wolfsburg II – Hannover 96 II (1:1); gestern Abend spielten: BV Cloppenburg – Eintracht Braunschweig II 1:1.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen