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Fussball-Regionalliga Nord : VfR baut auf Zweikampfstärke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rasensport tritt morgen zum „Sechs-Punkte-Spiel“ beim Angstgegner SV Meppen an.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2014 | 16:00 Uhr

„Sechs-Punkte-Spiel“: Während Trainer diesen Begriff meiden wie der Teufel das Weihwasser, verwenden ihn Fans und Experten umso lieber. Dem VfR Neumünster steht eine solche Partie morgen bevor. Um 15 Uhr gastiert Rasensport im Rahmen des 14. Spieltags der Fußball-Regionalliga Nord beim SV Meppen. Nur drei Zähler trennen die beiden Kontrahenten. Die gastgebenden Emsländer (16 Punkte/19:23) sind seit sechs Spielen sieglos (drei Remis, drei Niederlagen) und rangieren auf Platz 9, die Lila-Weißen (13/18:25) sind Vierzehnter.

Der VfR wird morgen an der Lathener Straße im doppelten Sinn ausgeschlafen antreten – zu einen auf Grund der Umstellung von Sommer- auf Mitteleuropäische Zeit, zum anderen reisen die „Veilchen“ bereits heute an. Der Haken dabei: Nachdem Rasensport vor sieben Wochen erstmals überhaupt beim BV Cloppenburg gewonnen hat (3:0), ist nun Meppen der Angstgegner Nummer 1. Noch nie in seiner Clubhistorie hat Lila-Weiß gegen die Emsländer ein Pflichtspiel für sich entschieden. In bislang elf Anläufen gab es fünf Unentschieden und sechs Niederlagen.

„Sämtliche Statistiken sind mir total egal. Hauptsache ist, dass wir in Meppen etwas holen, um den Abstand zu den Teams über uns nicht größer werden zu lassen“, sagt VfR-Coach Uwe Erkenbrecher. Es sei für ihn überraschend, dass Meppen in der Tabelle aktuell nach unten schauen muss. „Das ist keine Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt. Wir müssen in Meppen auf alles vorbereitet sein, die Trauben hängen dort hoch“, meint er. Über die Schiene Zweikampfstärke soll sein Team in die Spur finden. „Wenn uns das gelingt, werden wir auch 90 Minuten lang dagegenhalten können und nicht, wie zuletzt gegen den HSV II (1:2, Anm. d. Red.), wieder einbrechen“, glaubt der 59-Jährige. Die am vergangenen Sonntag bei der knappen Niederlage gegen den Spitzenreiter angeschlagen ausgewechselten Kevin Ingreso und Reio Laabus sind wieder fit, allerdings rankt sich hinter dem erkälteten Gentian Durak ein Fragezeichen.

Aufseiten der von Christian Neidhart trainierten Gastgeber gibt es ein Problem in der Innenverteidigung. Die etatmäßigen Recken Peter Gebben (Kreuzbandriss) und Robin Twyrdy (Schulterverletzung) fallen aus, die Ersatzleute zählen eher zur Rubrik „Notlösung“. Auch der dynamische Angreifer Viktor Maier droht auszufallen.


VfR: Springer - Winter, Schäfke (Gavric), Olthoff, Nagel - Laabus, Tenno, Ingreso, Zekjiri - Bento, Kramer. – Auf der Bank: Kassler - Aboagye, Durak (?/Erkältung), Pino Tellez, Abou-Khalil, Alioua. – Es fehlen: Kuscu (nicht im Kader), Bönigk (Rotsperre/Dauer der Sperre noch offen), Grothe (Zerrung), Harrer (Erkältung), Schlagelambers (Zehenverletzung). – SR: Porsch (Barsbüttel). – Duelle 2013/14: In Neumünster hieß es 1:1, in Meppen verlor der VfR mit 0:2. – Courier-Tipp: VfR verliert mit 1:2. – Ferner spielen (in Klammern Courier-Tipps): heute, 14 Uhr: VfL Wolfsburg II – Lüneburger SK Hansa (2:1); morgen, 14 Uhr: FT Braunschweig – Hamburger SV II (1:5), ETSV Weiche – Werder Bremen II (1:1), VfB Oldenburg – BV Cloppenburg (2:2), FC Eintracht Norderstedt – Eintracht Braunschweig II (2:2), Goslarer SC 08 – BSV Rehden (3:1), TSV Havelse – Hannover 96 II (1:2).

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