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Volleyball-Verbandsliga Männer : VCN: „Wir sind in die Erfolgsspur zurückgestolpert“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner gewinnen bei der TG Rangenberg mit 3:2, sprechen aber von einer gefühlten Niederlage.

Mit einem knappen Auswärtssieg starteten die Verbandsliga-Volleyballer des VC Neumünster in die Rückrunde. Bei der TG Rangenberg setzten sich die Schwalestädter mit 3:2 (25:23, 25:16, 23:25, 22:25, 15:13) durch.

„Wir sind in die Erfolgsspur zurückgestolpert“, beschrieb VCN-Trainer Volker Köhn die Darbietung seiner Mannschaft in Lübeck. Im ersten Satz leistete diese sich zu viele Aufschlagfehler, sodass sie ihre spielerischen Vorteile nicht in einen Vorsprung verwandeln konnte. Der bärenstarke Block des VCN jedoch sorgte am Ende für die Entscheidung zu Gunsten der Köhn-Schützlinge (25:23). „Diese Führung schien meine Truppe zu beflügeln. Der zweite Durchgang war eine Demonstration von Stärke“, sah Köhn ein wie beseelt auftretendes Team. Gute Aufschläge von Patryk Tomczyk, der auf der Zuspielposition auflief, und Mittelblocker Andreas Henke machten es Rangenberg unmöglich, ein Angriffsspiel effektiv aufzuziehen. Tomczyk war es dann auch, der mit einem Ass per Jump-Float kurz hinters Netz den mit 25:16 gewonnenen Satz beendete. Abschnitt Nummer 3 begann mit einem Kuriosum: Für Matthias Kelch sollte Kristof Urban in die Startformation kommen, doch musste schon beim Stand von 0:0 gewechselt werden, da eine Kontaktlinse Urbans verrutscht war. Erst beim 14:7 für den VCN konnte Urban aufs Feld zurückkehren. Die Gäste dominierten und standen bei ihrer 23:17-Führung vor dem Matchgewinn. Doch eine Serie von Annahmefehlern sorgte für eine plötzliche Wende: Köhns Team verlor noch mit 23:25, ging mit hängenden Köpfen in den vierten Durchgang und geriet dort mit 2:7 ins Hintertreffen. Gewaltige Angriffe von Mittelblocker Sebastian Köpp und gute Blocks von Diagonalspieler Benjamin Halle bescherten dem VCN aber eine 16:12-Führung. Diese sollte nicht halten, Rangenberg entschied auch diesen Satz für sich (25:22).

Im finalen fünften Abschnitt kehrten mit Kelch und Kjell Kalthoff die Außenangreifer der ersten beiden Sätze zurück aufs Feld. Und siehe da: Mit starken Blocks wurde eine Führung herausgespielt, die der VCN ins Ziel brachte (15:13). „Große Freude kam jedoch nicht auf, da allen Spielern klar war, dass sie einen Punkt liegen gelassen hatten“, konstatierte Gästecoach Köhn. Diagonalspieler Halle sprach gar von einer „gefühlten Niederlage“, auch Kapitän Nico Buurma war nicht zufrieden: „Ich hätte in meiner Heimatstadt gerne eine bessere Leistung abgeliefert. Leider lief es für mich nicht gut.“ Trainer Köhn analysierte kurz und knapp: „Die Annahme bleibt unsere Achillesferse.“

VC Neumünster: Buurma, Halle, Henke, Holm, Kalthoff, Kelch, Köpp, Tomczyk, Urban.


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erstellt am 21.Jan.2014 | 10:00 Uhr

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