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Handball-Oberliga HH/SH Frauen : TSV Wattenbek nach 22:26 in Not: „Jetzt wird es richtig ernst“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach einer erneuten Niederlage, diesmal in Stockelsdorf, sind die „Peitschen“ nur noch Drittletzter.

Die Oberligahandballerinnen des TSV Wattenbek sind nach dem gestrigen 22:26 (11:14) beim ATSV Stockelsdorf in der Tabelle endgültig unten angekommen. Mit nunmehr 6:14 Punkten sind die „Peitschen“ Drittletzter.

Nachdem sich Tanja Potratz kurzfristig krank gemeldet und sich die gerade wieder genesene Inga Lena Panck eine Platzwunde am Ellenbogen zugezogen hatte, lastete in den Reihen der Gäste zu viel auf zu wenigen Schultern. Zu Beginn verlief die Partie ruhig und ausgeglichen (5:5/12.). Dann gelang es den Gastgeberinnen, sich mit einem 3:0-Lauf einen Vorsprung herauszuspielen (8:5/16.). Diesen konnten sie sogar noch ausbauen (13:7/22.), ehe die Wattenbekerinnen bis zur Pause (14:11) entschiedener dagegenhielten und sich herankämpften. Nach dem Wechsel ging die kleine Aufholjagd unvermindert weiter (19:17/40.); dann der Schock für Gästetrainer Lars Ohmsen: Seine Mannschaftsführerin Panck fiel wegen einer Verletzung am Ellenbogen aus. Fortan mussten Jette Stegmann auf der linken Seite und Svenja Hollerbuhl in der Mitte noch mehr Verantwortung übernehmen. Das zehrte an ihren Kräften, und es fehlte die Variabilität im Wattenbeker Rückraum. Zusätzlich kaufte den Gästen eine starke Torhüterin in der Stockelsdorfer Kiste zahlreiche Bälle ab. Diese Schwächphase der „Peitschen“ nutzten die Ostholsteinerinnen aus, um den Sieg einzuleiten (25:17/50.). „Jetzt wird es richtig ernst. Der Druck steigt, und wir müssen langsam abliefern“, sagte Gästecoach Ohmsen.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Cornehl, Kaube - Lietzau (1), Liedtke, Kühn (1/1 davon Siebenmeter), M. Schulz, Steinbeck, Stegmann (5), Harms (2/1), Bustorf, Hollerbuhl (8/2), Panck (5).

Schiedsrichter: Behnke / Nickelsen (Schleswig). – Zuschauer: 67. – Nächster Gegner: THW Kiel (H/Sonntag, 17 Uhr).


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