Handball-Oberliga HH/SH Frauen : TSV Wattenbek beendet Hinrunde über dem Strich

Ihre Handverletzung war ein Wermutstropfen für Wattenbek: Svenja Hollerbuhl.
Ihre Handverletzung war ein Wermutstropfen für Wattenbek: Svenja Hollerbuhl.

Die „Peitschen“ beschenken ihren Trainer Lars Ohmsen passend zu dessen 42. Geburtstag mit einem 26:21-Sieg gegen Lübeck 1876.

shz.de von
12. Januar 2015, 08:00 Uhr

Die Oberligahandballerinnen des TSV Wattenbek beschenkten ihren Trainer Lars Ohmsen passend zu dessen 42. Geburtstag mit einem 26:21 (11:8)-Erfolg nicht nur mit den ersten zwei Punkten des neuen Jahres, sondern auch mit dem ersten Sieg über Lübeck 1876 in der dreijährigen Amtszeit Ohmsens. „Es war kein Handball-Leckerbissen, aber am Ende stehen zwei sehr wichtige Punkte gegen den Tabellenletzten“, freute sich der Übungsleiter der „Peitschen“, die die Hinrunde mit 10:16 Zählern auf dem gerade noch rettenden elften Platz beendeten.

Von Beginn an stand die Wattenbeker Abwehr stabil und verdichtete an den richtigen Stellen. Es wurden lediglich vorne die Chancen nicht genutzt (3:1/6.). Bereits nach elf Minuten sah Lübecks Jana Krisat nach einem Foul an Jette Stegmann die direkte Rote Karte, aber die Einheimischen konnten daraus kein Kapital schlagen. „In der Offensive haben wir nicht klug gespielt“, analysierte Ohmsen. Die Gäste bestraften dies und egalisierten zum 7:7 (20.). Die „Peitschen“ rannten sich immer öfter im Zentrum der Lübeckerinnen fest, anstatt in die Breite zu gehen. Jene zeigte sich nur in der Wechselfreudigkeit von Ohmsen. Über die Abwehr und eine gute Katharina Kaube mit einer 50-prozentigen Quote zwischen den Pfosten kamen die Wattenbekerinnen zu ihrem 11:8-Pausenvorsprung. Diesen bauten sie nach dem Wechsel weiter aus (17:12/39.) und überstanden eine anschließende doppelte Unterzahl unbeschadet. In der letzten Viertelstunde fingen die Einheimischen an, ein wenig zu überdrehen. Sie schlossen zu früh ab und warfen die Bälle weg. Der Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr (25:20/56.). Erfreulich: In den letzten fünf Minuten feierte Meike Röscheisen im Tor der Gastgeberinnen ihr Oberligadebüt. Weniger erfreulich: Ein Fragezeichen steht hinter Wattenbeks Haupttorschützin Svenja Hollerbuhl, die nach einem Schlag auf die Hand (47.) noch auf ihre Diagnose wartet.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Röscheisen, Kaube - Lietzau, Liedtke (1), Kühn (2), M. Schulz, Steinbeck (2), Potratz (1), Stegmann (4), Harms (4), Bustorf (1), Hollerbuhl (7), Nell (2), Panck (2/davon 1 Siebenmeter).

SR: Greuel/Riepold (Hahnheide). – Zuschauer: 110. – Nächster Gegner: HSG Jörl/Doppeleiche Viöl (H/Sonntag, 17 Uhr).



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