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2. Badminton-Bundesliga : Trotz Niederlage Wittorf weiter vorn

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Einem 5:3 bei Refrath II folgt ein 3:5 in Solingen. Am 22. März kommt es zum Showdown gegen Langenfeld.

Mit wenigstens zwei gewonnenen Punkten kehrte Badminton-Zweitligist Blau-Weiß Wittorf von zwei hart umkämpften Spielen im Westen nach Neumünster zurück. Beim TV Refrath II schafften die Schwalestädter einen 5:3-Sieg, ehe sie sich beim STC Blau-Weiß Solingen mit 3:5 geschlagen geben mussten.

Wittorf fehlten krankheitsbedingt Neele Voigt sowie Sarah Bok, die wegen ihrer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfallen wird. Daher wurde Munn-Tzin Bong aus England als Ersatz beordert. Ebenso feierte mit Carina Hingst ein Wittorfer Eigengewächs sein Zweitligadebüt. Der mit einem Fragezeichen versehene Sebastian Schöttler wiederum fühlte sich fit. „Natürlich war er angeschlagen, aber wäre er nicht dabei gewesen, hätten wir auf den Sieg bei Refrath II verzichten müssen“, erklärte Blau-Weiß-Trainer Ralf Treptau.

In Bergisch Gladbach griffen die Schwalestädter von der Herrenseite aus an. Dass Kai Waldenberger, die Nummer 2 der Refrather, krank zu Hause geblieben war, spielte den Neumünsteranern in die Hände. Im letzten und entscheidenden Spiel, dem dritten Herreneinzel, kämpfte Jan Collin Strehse verbissen gegen Mark Byerly um den Sieg. Nach einem verlorenen ersten Satz (18:21) kämpfte sich Strehse wieder heran (21:19). Im dritten Durchgang wehrte der Wittorfer vier Matchbälle ab und drehte das Spiel zu Gunsten der Gäste in einen 25:23-Satzgewinn.

Gestern lief es nicht ganz so erfolgreich für Wittorfer. „Die Solinger hatten angekündigt, dass sie mit voller Besetzung antreten werden. Deswegen hatten wir uns nicht allzu viel ausgerechnet“, kam für Treptau die Niederlage nicht überraschend. Allerdings schrammte sein Team nur knapp an einem Teilerfolg vorbei. Schöttler sorgte im ersten Herreneinzel gegen Adi Pratama für Nervenkitzel. Im ersten Satz gewann Schöttler knapp mit 23:21. Der zweite ging dagegen mit 21:18 an den Solinger. Im dritten Abschnitt führte der Schwalestädter bereits mit 20:17, gab jedoch den so wichtigen Punkt an Pratama ab (21:23), sodass die Blau-Weißen ein 3:5 verbuchen mussten. Hingst bewies sich im Mixed mit Martin Campbell gegen Paul Van Rietvelde und Laura Ufermann. Den ersten Durchgang holten sich die Blau-Weißen (21:19). Ein zweiter Satzgewinn war zum Greifen nah, allerdings endete die Partie mit 21:19 und 21:11 für die Klingenstädter. „Hingst hat sich wirklich sehr gut geschlagen. Eigentlich sollte sie nur Bundesligaluft schnuppern. Wir konnten nicht erwarten, dass sie Punkte beisteuert, aber fast wäre es dazu gekommen“, lobte Treptau seinen jungen Schützling.

Trotz der Niederlage in Solingen stehen die Wittorfer weiter auf dem ersten Tabellenplatz, da der FC Langenfeld in Wesel einen Sieg verpasste. Am 22. März kommt es zu einem wahren Showdown: Blau-Weiß Wittorf empfängt dann Langenfeld zum Finale um den Meistertitel. Tags zuvor müssen die Neumünsteraner bei der SG EBT Berlin ran, während Langenfeld das Schlusslicht Trittau II empfängt. „Das haben wir uns vorher nicht erträumt, das wird natürlich das Highlight der Saison“, blickte Treptau auf das große Duell voraus.

TV Refrath II - Blau-Weiß Wittorf 3:5 – 1. HE: Schänzler - Schöttler 18:21, 19:21; 2. HE: Müllers - Hawel 14:21, 13:21; 3. HE: Byerly - Strehse 21:18, 19:21, 23:25; DE: Stahlberg - Bong 21:17, 21:19; 1. HD: Byerly/Nyenhuis - Schulz/Campbell 22:24, 19:21; 2. HD: Szilagyi/Schänzler - Strehse/Geiss 21:17, 12:21, 17:21; DD: Stahlberg/Kölling - Bong/Hingst 21:18, 21:6; Mixed: Nyenhuis/Kölling – Campbell/Hingst 21:15, 23:21.

STC Blau-Weiß Solingen - Blau-Weiß Wittorf 5:3 – 1. HE: Pratama - Schöttler 21:23, 21:18, 23:21; 2: HE: Niemczyk - Hawel 18:21, 17:21; 3. HE: Gupta - Strehse 16:21, 18:21; DE: Fletcher - Bong 13:21, 9:21; 1. HD: Van Rietfelde/Lohau - Campbell/Schulz 19:21, 24:22, 21:13; 2. HD: Niemczyk/Pratama - Strehse/Geiss 21:14, 19:21, 21:15; DD: Ufermann/Fletcher - Bong/Hingst 21:12, 21:14; Mixed: Van Rietvelde/Ufermann - Campbell/Hingst 19:21, 21:19, 21:11.

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