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Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Trainer Lars Ohmsen gibt Abschied aus Wattenbek bekannt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am Saisonende gehen die „Peitschen“ und ihr Coach getrennte Wege.

Zusammen mit den Handballfrauen des TSV Wattenbek blieben auch zwei wichtige Punkte in fremder Halle liegen. Das Oberligateam von Trainer Lars Ohmsen verlor mit 23:26 (12:13) beim ATSV Stockelsdorf. „Das war einfach ganz und gar nichts. Keine unserer Tugenden wie Kampf, Siegeswille und Einsatz waren erkennbar.“ Das 0:1 (1.) sollte die einzige Wattenbeker Führung bleiben. Anschließend liefen die Gäste beinahe permanent einem Zwei- bis Drei-Tore-Rückstand hinterher. Zwar verkürzten sie diesen bis zur Pause auf einen Treffer und schafften das 13:13 (32.), doch fortan waren wieder die Ostholsteinerinnen spielbestimmend. „Es war 60 Minuten lang emotionsloser Standhandball“, berichtete Ohmsen. Die Bemühungen, in einer Auszeit beim 20:18 für den ATSV (49.) den lethargischen Bewegungen im Rückraum entgegenzuwirken, waren vergebens. In der Defensive fehlte das Blockverhalten, und die Einheimischen konnten sich die Ecke in der Kiste von Gästetorfrau Katharina Kaube aussuchen (25:21/57.). Dazu kamen 31 (!) Fehlwürfe plus diverse technische Fehler von Wattenbek. „Mich ärgert nicht die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise“, sagte Ohmsen.

Die wohl größte Überraschung folgte im Anschluss an die Partie. Lars Ohmsen gab bekannt, dass Wattenbek und er ab der kommenden Saison nach dann vier Jahren getrennte Wege gehen werden.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Kaube, Cornehl - Nell, Lietzau, Kühn (2), Potratz (5), Stegmann, Schulte, Harms (3), Bustorf (4), Hollerbuhl (6), Steinbeck (3), Schulz, Zittlau.

SR: Haase/Heitland (Bergedorf/Altona). – Zuschauer: 92. – Nächster Gegner: SG Oeversee/Jarplund-Weding (H/Sonntag, 17 Uhr)



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