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Handball-Kreisoberliga Mitte Frauen : Tränen bei Wift II trocknen schnell

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wittorfs „Zweite“ festigt mit einem 26:18 gegen den MTV Herzhorn II Rang 3.

Die SG Wittorf/FTN III muss sich wohl oder übel damit anfreunden, die Saison in der Frauenhandball-Kreisoberliga ohne einen Punktgewinn abzuschließen. Selbst der Tabellenvorletzte TSV Kremperheide war für Wifts „Dritte“ viel zu stark und schickte das Schlusslicht mit einer 10:30-Niederlage auf die Heimreise. Wift II hingegen darf nach einem 26:18 gegen den MTV Herzhorn II ernsthaft auf Platz 3 spekulieren, hat dabei allerdings die HSG Horst/Kiebitzreihe im Nacken. Die Steinburgerinnen setzten sich in einem Duell zweier Teams aus dem breiten Tabellenmittelfeld bei der HSG 91 Nortorf mit 20:16 durch. Das Stadtderby zwischen dem SV Tungendorf und dem FC Torpedo wurde kurzfristig verlegt.

TSV Kremperheide – SG Wittorf/FTN III 30:10 (15:6). Wieder einmal fungierten die Neumünsteranerinnen als dankbarer Punktelieferant. Trotz der bisherigen Nullrunde zeigte sich Wift III-Trainer Harald Sucura keineswegs enttäuscht. „Die Ergebnisse spiegeln ja nicht die gezeigten Leistungen wider. Man muss ja auch auch mal unsere Personalsituation sehen. Wir waren wieder nur mit der Hälfte des Kaders vor Ort. Ferner waren mit Julia Jensen und Marie Baumann auch noch Quereinsteiger dabei, die ohne Erfahrung mitspielen, aber das Mögliche möglich gemacht haben“, nahm Sucura sein Team in Schutz. In der ersten Halbzeit präsentierte sich Wift III nach seiner Aussage noch recht gut, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Nach dem 6:15-Pausenrückstand kam im zweiten Durchgang die Konditionsschwäche zu Tage und Kremperheide in den Genuss zahlreicher Einladungen zu Tempogegenstößen, die in einen 30:10-Heimsieg mündeten.

SG Wittorf/FTN III (Tore in Klammern): Ibs - Bach, Bromm, Dencker (2), Jensen, Langmaack (6), Rasch, Schönhoff (1), Baumann, Kronberg (1).


HSG 91 Nortorf – HSG Horst/Kiebitzreihe 16:20 (8:10). Die Einheimischen bekamen für zahlreiche ausgelassene Chancen die Quittung. Entsprechend bedient zeigte sich Trainer Jörg Clausen. „Wir haben ganz viele Gelegenheiten nicht genutzt, diverse Bälle sind erst gar nicht in Richtung Tor gegangen. So kann man nicht gewinnen“, grantelte der Coach. In der ersten Halbzeit bewegten sich die Teams fast ständig auf Augenhöhe, so wie beim 4:5 in der zwölften Minute. In der 43. Minute war der Unterschied mit 10:15 schon deutlicher. Nach dem 13:18 (54.) hatte Nortorf einen kleinen Lauf und verkürzte auf 16:19 (56.). Doch es reichte nicht mehr für einen Punktgewinn. „Unsere Abwehr war so weit gut, unser Manko war eindeutig der Angriff“, erklärte Clausen.

HSG 91 Nortorf: Bruhn - Bajorat, Albrecht (4), Fischer (1), Ebbesen (1), Wittmaack (1), Clausen (2), Voss (1), Jansen (2), Wollny, Reese (4).


SG Wittorf/FTN II – MTV Herzhorn II 26:18 (13:8). Ohne den vollzähligen Stammkader, aber mit Unterstützung von U 21-Spielerinnen empfingen die Wittorferinnen ihre Gäste. Von der Tabellensituation wollte sich Wifts Reserve dabei nicht blenden lassen, der Tabellenachte hatte in dieser Saison schließlich schon dem einen oder anderen Konkurrenten ein Bein gestellt. Nur zu Beginn waren die Gäste den Einheimischen ebenbürtig, ehe Wift II mit zunehmender Spieldauer immer sicherer wurde und zur Pause ein 13:8 vorlegte. „Aber schon zu diesem Zeitpunkt weinten wir so manch vergebener Chance eine Träne nach“, verriet Wift II-Trainer Ingo Schmich. Im weiteren Verlauf wurden die Tränen aus den Augen gewischt, und es ging einem ungefährdeten 26:18-Heimsieg entgegen. „Bitterer Beigeschmack war jedoch der Handbruch einer Herzhorner Spielerin, der wir auf diesem Wege alles Gute wünschen“, betonte Schmich.

SG Wittorf/FTN II (übermittelt wurden nur die Torschützinnen): Behrend (5), Westphal (5), Wendt (4) Hänfler (3), Gau (1), Mundt (1), Beckmann (2), Goniwiecha (5).

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erstellt am 04.Feb.2014 | 13:00 Uhr

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