Tennis : THC-Herren 50 dürfen jetzt auf den Titel hoffen

Hält mit seinem Team im Titelrennen der Regionalliga nun alle Trümpfe in der Hand: Michael Kuhl von den Herren 50 des THC Neumünster.
Hält mit seinem Team im Titelrennen der Regionalliga nun alle Trümpfe in der Hand: Michael Kuhl von den Herren 50 des THC Neumünster.

Neumünsters Regionalligist übernimmt die Tabellenführung. Einfeld steht als Nordligaabsteiger fest.

shz.de von
15. Januar 2015, 16:00 Uhr

Die Herren 50 des THC Neumünster haben im Kampf um den Meistertitel in der Tennis-Regionalliga Nord-Ost alles in der eigenen Hand. Durch einen klaren 6:0-Erfolg gegen den nun als Absteiger feststehenden TC Schwülper und den 5:1-Sieg des Hamburger SV gegen den bisherigen Spitzenreiter Harburger TB führen die Schwalestädter jetzt die Tabelle an. In der letzten Begegnung wartet nun ein Endspiel um den Titel gegen den HSV, wobei den Neumünsteranern ein Unentschieden reichen würde. Auch für die in der Nordliga beheimateten Herren 55 des THC ist noch alles drin. Nach einem 4:2 über den Ottersberger TC gehen sie punktgleich mit dem Spitzenduo VfL Wilhelmshaven/TV Vechta in die letzte Partie gegen den TS Einfeld, der mit seinem 3:3 gegen den TC Schwülper seinen ersten Punktgewinn feierte, aber dennoch als Absteiger feststeht. Die THC-Herren 40 waren spielfrei.

Regionalliga Nord-Ost

Herren 50: THC Neumünster – TC Schwülper 6:0. „Das war ein unspektakulärer Sieg ohne Satzverlust“, hielt es THC-Kapitän Michael Kuhl beim Pflichtsieg für unnötig, in Jubel auszubrechen. Erfreut zeigte er sich aber über die Tatsache, dass sein Team in den Doppeln die weiße Weste behielt: Alle bisherigen zehn wurden gewonnen. Ebenso wie die Doppel, die Alan Rasmussen und Bernd Schorer gegen Bernd Finkbeiner und Stefan Geburzky (6:1, 6:3) sowie Kuhl und Roul Warmbold gegen Alfred Kowalski und Ralf Klemm (6:1, 6:2) klar für sich entschieden, hatten die THC-Akteure auch in den Einzeln deutlich die Nase vorne. Schließlich war nicht ein einziger Tiebreak vonnöten.

Ergebnisse: Rasmussen – Finkbeiner 6:3, 6:4; Schorer – Geburzky 6:3, 6:4; Kuhl – Kowalski 6:0, 6:2; Warmbold – Klemm 7:5, 6:4; Doppel: 2:0.

Weitere Ergebnisse: Hamburger SV – Harburger TB 5:1, Oldenburger TeV – SC Condor 2:4.

Nordliga

Herren 55: TS Einfeld – TC Schwülper 3:3. Sowohl der TSE als auch Schwülper (ein Ort vor den Toren Braunschweigs) waren bis zu ihrem direkten Aufeinandertreffen noch ohne Zähler. Mit der Punkteteilung konnte TSE-Mannschaftsführer Uwe Hess gut leben: „Wir sind schon zufrieden mit dem Ergebnis. Es waren spannende Spiele, und das Resultat war gerecht.“ Während Einfelds Nummer 1, Andreas Matthiessen, im Duell mit Peter Kallenbach nach 7:5 und 4:6 schließlich im Match-Tiebreak mit 10:5 die Oberhand behielt, unterlag Matthiessens Teamkollege Willi Stiebert nach 3:6 und 6:3 im entscheidenden Tiebreak mit 3:10 gegen Hartmut Kemmer. „Stiebert kann offenbar keinen Match-Tiebreak spielen, schließlich hat er alle drei in der laufenden Saison verloren“, kommentierte Hess mit einem Augenzwinkern. Hess selbst kam in sein Einzel gegen Günter Rinski nur schwer rein und verlor nach 2:6 im ersten ebenfalls den ausgeglichenen zweiten Satz mit 4:6. „Den hätte ich aber auch gewinnen können“, meinte Hess. Dagegen trat Axel Wichmann nach überstandener Verletzung sehr souverän auf (6:3, 6:3 gegen Detlev Hanuschk). Im Doppel gewannen Matthiessen/Hess zwar erst im Match-Tiebreak gegen Kemmer/Rinski (6:3, 3:6, 10:7), „dafür aber verdient“ (O-Ton Hess). Dagegen war bei Stiebert/Wichmann gegen Kallenbach/Hanuschk nach engem ersten Satz anschließend die Luft raus (6:7, 0:6).

Ergebnisse: Matthiessen – Kallenbach 7:5, 4:6, 10:5; Stiebert – Kemmer 3:6, 6:3, 3:10; Hess – Rinski 2:6, 4:6; Wichmann – Hanuschk 6:3, 6:3; Doppel: 1:1.

Herren 55: THC Neumünster – Ottersberger TC 4:2. „Nach dem schlechten Beginn hatten wir gar nicht mehr mit einem Sieg gerechnet“, gab THC-Spieler Wolfgang Henke zu Protokoll und meinte damit, dass es nach den ersten beiden Einzeln 2:0 für die Gäste stand. Doch Hubertus Krahn war bei seinem 6:0, 6:4 über Peter Hewelt eine Bank, und Torsten Priehs bewahrte in einem guten Spiel stets die Ruhe und siegte ebenfalls klar mit 6:2 und 6:3 gegen Hermann Cordes. „Die beiden Doppel fingen auch nicht gut an. Doch auch die haben wir noch für uns entschieden“, sagte Henke, der in seinem Doppel mit Birger Wede deutlicher gewann (6:3 und 6:3 gegen Cordes/Udo Sander) als Priehs/Krahn, die sich in einem spannenden Spiel gegen Volker Hardtke und Hewelt erst im Match-Tiebreak durchsetzten (5:7, 6:1, 10:5). Das bevorstehende Derby gegen das Schlusslicht TSE Einfeld ist für Henke alles andere als ein Selbstläufer: „Uns wird nichts geschenkt. Die Einfelder sind trotz ihres Abstiegs heiß darauf, uns zu ärgern.“

Ergebnisse: Priehs – Cordes 6:2, 6:3; Henke – Hardtke 4:6, 4:6; Krahn – Hewelt 6:0, 6:4; Wede – Schmidt-Klute 7:6, 3:6, 4:10; Doppel: 2:0.

Weiteres Ergebnis: TC Blau-Weiß Delmenhorst – TV Vechta 3:3.

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