Kanumarathon : Tensfeldt verpasst DM-Medaille knapp

Auf Platz 4 bei den deutschen Meisterschaften im Kanumarathon der Juniorinnen: Carlene Tensfeldt vom EKN.
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Auf Platz 4 bei den deutschen Meisterschaften im Kanumarathon der Juniorinnen: Carlene Tensfeldt vom EKN.

Neumünsteranerin belegt bei den Juniorinnen in Kassel den vierten Platz.

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17. Mai 2018, 11:00 Uhr

Kanumarathon erfordert Kondition und Konzentration. Im Gegensatz zum Rennsport ist dort große Ausdauer gefragt. Zu den deutschen Meisterschaften nach Kassel entsandte der Erste Kanu-Klub Neumünster (EKN) zwei Junior-Athleten. Carlene Tensfeldt fuhr knapp an einer Medaille vorbei, Marco Herbert erreichte bei seiner Premiere Platz 7.

Die Titelkämpfe auf der Fulda bekamen mit der Teilnahme der Nationalmannschafts-Paddler aus Großbritannien und Luxemburg sogar einen internationalen Touch. Bei sonnigem Wetter wagten sich Tensfeldt und Herbert auf die 21,5 km lange Strecke und hatten drei Portagen à 200 m zu bewältigen. Tensfeldt, amtierende Norddeutsche Meisterin, hielt lange den Anschluss an die Konkurrenz. Am Ende musste die 17-Jährige aber Jolanda Hürtgen (Undine Saarlouis) ziehen lassen und landete nach Streichung der vier vor ihr platzierten britischen Starterinnen und einer Fahrzeit von 1:58:26 Std. auf Platz 4. „Ich bin mit der gezeigten Leistung zufrieden. Vor allem, weil ich lange den Anschluss zur Konkurrenz halten konnte“, kommentierte Tensfeldt. Den Sieg holte sich Lena Röhlings (AdW Berlin) nach 1:41:27 Std.

Ein spannendes Finish lieferten sich bei den Junioren der Brite Alex McIntyre und Tobias Heuser (ECST 2000 Raunhain), die nur 14 Sekunden trennten. Heuser kam als Zweiter mit 1:29:49 Std. ins Ziel, wurde aber Deutscher Meister und für die Weltmeisterschaft im September in Vila Verde (Portugal) nominiert. Von der Zeit und einer WM war Herbert nach seiner Premiere erwartungsgemäß weit entfernt. Dennoch lobte EKN-Trainer Maria Rahm: „Der Zeitabstand zur Spitze ist bei Marco wirklich in Ordnung.“ Der 18-Jährige belegte mit 1:39:41 Std. im bereinigten Feld Rang 7. „Leider bin ich schon beim Start zu weit zurückgefallen, konnte aber mit den Briten lange auf einer Welle fahren“, meinte Herbert.

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