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Handball-Oberliga MJA : SVT stellt die Weichen vor der Pause

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Tungendorf gewinnt gegen den TSV Kronshagen mit 37:28 (18:12) und verabschiedet sich in eine zweiwöchige Pause.

Mit einem 37:28 gegen den TSV Kronshagen feierte die männliche Jugend A des SV Tungendorf in der Handball-Oberliga jetzt exakt mit dem Ergebnis einen Sieg, mit dem die Neumünsteraner am vorigen Spieltag beim AMTV Hamburg nach zehn Spielen ohne Niederlage verloren hatten.

Die Tungendorfer waren sich im Klaren darüber, dass der bis dahin achte Platz des TSV Kronshagen „nicht die eigentliche Klasse der Mannschaft“ widerspiegele, so Co-Trainer Marco Thun. Er erinnerte sich: „Im Hinspiel konnten wir Kronshagen nur mit viel Glück und denkbar knapp mit 30:29 besiegen.“ Nach der Niederlage beim AMTV Hamburg und durch den Umstand, dass der 43:37-Sieg von Lübeck 1976 gegen Treia/Jübek am Sonnabend die Tungendorfer zwischenzeitlich auf Platz 5 verwiesen hatte, herrschte aber bereits eine gewisse Grundmotivation beim SVT. Dabei fanden die Gastgeber aber erst nach dem 5:5 (11.) besser ins Spiel und zwangen Kronshagen zu Fehlern. Bis zur 18. Minute hatte das Team von Trainer Arnd Näthke sich so einen Sechs-Tore-Vorsprung zum 12:6 herausgearbeitet und ging schließlich mit einem komfortablen 18:12 in die Pause. „So richtig zufrieden waren Arnd Näthke und ich mit unserer Abwehr nicht, und auch im Angriff haben wir erneut klare Chancen nicht verwertet“, verriet Thun. Das gelang nach dem Wechsel besser, auch wenn es der Gast kurzzeitig schaffte, bis auf fünf Tore heranzukommen. Selbst eine kurze Deckung gegen den Tungendorfer Spielmacher Nils Hendrik Näthke brachte die Einheimischen nicht aus dem Konzept. „Insbesondere das Spiel über den Kreis, wo sich Kilian Arnold mit neun Treffern bei zehn Versuchen ein Sonderlob verdiente, funktionierte. Und mit nachlassender Gegenwehr aufseiten Kronshagens konnten wir das Spiel am Ende deutlich mit 37:28 gewinnen“, freute sich Thun über den Sieg vor rund 100 Zuschauern in der Pestalozzihalle.

Auch wenn es im kommenden Meisterschaftsspiel nach dann zweiwöchiger Pause „nur“ gegen den Tabellenletzten aus Mönkeberg geht, weiß Thun: „Diese Mannschaft ist keine Laufkundschaft, wenn sie in eigener Halle spielt.“


SV Tungendorf (Tore in Klammern): Kühtz, Leppin - Ehlers, Korten (3), Lücht (7), Kutzner (1), Jordt (1), Mathiesen (6), Weithoff (1), Näthke (5/davon 2 Siebenmeter), Trede, Ruf (4), Schack, Arnold (9).

Nächster Gegner: HSG Mönkeberg/Schönkirchen (A/Sonnabend, 8. Februar, 16 Uhr).


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erstellt am 28.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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