Handball-Kreisliga RD-ECK/NMS Männer : SVT II kriecht auf dem Zahnfleisch

Maßarbeit verrichtet hier der Tungendorfer Lars Lemsky im Duell mit Christoph Cornils (Fockbek/Nübbel, Nr. 17).
Maßarbeit verrichtet hier der Tungendorfer Lars Lemsky im Duell mit Christoph Cornils (Fockbek/Nübbel, Nr. 17).

Bei Tungendorfs Oldies wird ein Substanzverlust deutlich. Nortorf II ringt Fockbek/Nübbel II ein Unentschieden ab.

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06. März 2014, 12:00 Uhr

Mit einem 22:22 gegen die HSG Fockbek/Nübbel II gelang den Männern der HSG 91 II ein Punktgewinn, aber dennoch bleiben die Nortorfer mit nun 4:30 Zählern in der Handball-Kreisliga das Tabellenschlusslicht. Der SV Tungendorf II verlor indes gegen die „Erste“ von Fockbek/Nübbel und steht mit 4:28 Punkten nur unwesentlich besser da als die Nortorfer.

HSG 91 Nortorf II – HSG Fockbek/Nübbel II 22:22 (11:12). Obwohl sie mit einem ausgedünnten Kader antraten, waren die Hausherren von Beginn an wachsam und hielten gut mit (3:3/5.). Bis zur 17. Minute blieb Nortorf dran (6:7), beging dann aber zu viele Fehler und gab der Fockbek-Reserve die Chance, sich etwas abzusetzen (6:10/20). Bis zur Halbzeit kämpften sich die Einheimischen auf 11:12 heran. Auch danach ging es recht ausgeglichen weiter, wobei die Gäste meist die Nase leicht vorn hatten und zwei Tore vorlegten. Beim Stand von 20:22 (59.) gestaltete sich eine spannende Schlussphase. Über einen Konter erzielten die Nortorfer das 21:22 und im darauf folgenden konzentrierten Positionsspiel sogar den 22:22-Ausgleichstreffer. Durch Torhüter Dennis Reese wurde schließlich der finale Gästeangriff abgewehrt. Umstritten waren einige Entscheidungen des Unparteiischen, der „eine sehr offene und großzügige Linie fuhr“ (O-Ton Nortorfs Mannschaftssprecher Christian Delfs). Nortorfs Trainer Lars Hanisch fand derweil warme Worte für sein Team: „Dank einer konzentrierten Leistung in der zweiten Hälfte haben wir uns den Punkt redlich verdient. Endlich wurde unser Aufwand mal belohnt, auch war das Glück mal auf unserer Seite.“

HSG 91 Nortorf II (Tore in Klammern): Reese, Rousseau - Mathis Klindt (7), Ulrich (5), Henkes (3), Delfs (2), Stapelfeldt (2), Roehl (2), Markus Klindt (1), Fahrenbach.


SV Tungendorf II – HSG Fockbek/Nübbel 13:26 (4:12). Die SVT-Reserve musste schnell erkennen, dass sie dem Tempospiel der jungen Gästemannschaft nichts entgegenzusetzen hatte. Bereits nach sieben Minuten lagen die Hausherren mit 1:5 zurück, da die erfolglosen Torwürfe sofort mit verwandelten Kontern beantwortet wurden. Beim 4:6 (14.) keimte kurz Hoffnung auf im Lager der Tungendorfer, welche bis zum Halbzeitstand von 4:12 jedoch wieder erlischt war. Auch in der zweiten Halbzeit setzte die HSG, gestützt auf einen starken Torwart, ihr Spiel fort. In der 34. Minute gab es erstmals einen Zehn-Tore-Rückstand für die Tungendorfer (5:15), den die Gastgeber immerhin bis zur 48. Minute halten konnten (10:20). Danach legte Fockbek noch einen Zahn zu und lief über 11:23 (54.) dem 13:26-Endstand entgegen. „Das geht jetzt langsam an die Substanz unserer Oldies. Viele Spieler kämpfen sich Woche für Woche trotz Verletzungen durch, denn wegen des knappen Kaders kann sich niemand eine Pause nehmen. Zum Glück haben wir noch U 21-Akteure, die bei uns aushelfen können“, berichtete SVT II-Betreuer Michael Kruse.

SV Tungendorf II: Brandt, Thun - Lemsky (6), Holdorf (3), Tonn (2), Beierke (2), Dorband, Sussek, Johannsen, Spethmann, Schwenck, Pommerenke.

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