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FUSSBALL-REGIONALLIGA NORD : Strafraumszenen sorgen für Groll beim VfR

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünster klagt über Schiedsrichterentscheidungen. Kompakte Defensive der Rasensportler lässt für die Zukunft hoffen.

Die tiefschwarze Heimserie ist zu Ende, auch stimmte die Leistung. Das waren die positiven Nachrichten für den VfR Neumünster, der es mit dem 1:1 gegen Eintracht Norderstedt verpasste, sich vor den nun kurz aufeinander folgenden Auswärtsaufgaben in Niedersachsen bei Hannover 96 II (Donnerstag, 14 Uhr) und beim TSV Havelse (Sonntag, 14 Uhr) etwas Luft zu verschaffen. An der Geerdtsstraße war jedoch der einhellige Tenor, das halb volle Glas zu nehmen und das Positive aus der Partie mitzunehmen.

„Natürlich haben wir zwei Punkte liegen gelassen. Doch angesichts der Ereignisse und Ergebnisse zuvor auf eigenem Platz ist das Remis in Ordnung“, sagte der starke Mittelfeldmann Kevin Schulz. Der 25-Jährige attestierte seinem Team eine richtig gute Abwehrleistung. „Hinten standen wir kompakt, von Norderstedt kam nicht besonders viel“, sagte Schulz und bezeichnete den Strafstoß, der zum 1:1 führte, als „megablöd“.

Schulz’ Trainer Ervin Lamce war von dieser Entscheidung genervt. „In letzter Zeit bekommen wir bei jeder strittigen Situation einen Elfmeter gegen uns gepfiffen. Auf der anderen Seite wird (nach dem eindeutigen Handspiel von Norderstedts Jan Lüneburg, Anm. d. Red.) ein klarer Strafstoß nicht gegeben“, ärgerte sich der 41-Jährige. Dass sein Spieler Patrick Nagel nach dem Abpfiff einräumte, der Elfmeter sei berechtigt gewesen, rang Lamce Respekt ab: „Das ehrt ihn. Nur wird diese Ehrlichkeit nicht belohnt.“ Der Coach der Lila-Weißen wollte die Schuld nicht beim Unparteiischen suchen („Denn wir hatten ausreichend Chancen, um das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden.“) und lobte sein Team für eine „taktisch disziplinierte Leistung“. Lamce resümierte: „Wir wollten hinten sicher stehen. Das ist uns zu jeder Zeit gelungen. Schade nur, dass wir durch den Elfmeter einen Gegentreffer kassiert haben. Ich hätte meinen Jungs mal ein Zu-null-Spiel gegönnt.“

Norderstedts Trainer Thomas Seeliger atmete nach dem Schlusspfiff durch. Sein Team hatte in den zweiten 45 Minuten einige heikle Situationen zu überstehen. „Ich hatte Bedenken, dass nicht doch noch einmal ein Standard durchrutscht“, räumte er ein.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 15:00 Uhr

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