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Handball-Oberliga HH/SH Männer : Starker HSV lässt Wift keine Chance

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Hamburger Reserve ist nach einem verdienten 34:26-Erfolg vor 359 Zuschauern in der KSV-Halle weiter ein heißer Titelaspirant.

Chance vertan: Die Handballer der SG Wittorf/FTN verpassten ihre erste Möglichkeit, entscheidend ins Titelrennen der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein einzugreifen, und mussten sich der Reserve des HSV Hamburg mit 26:34 (13:16) geschlagen geben.

In der KSV-Halle lieferte das junge Gästeteam eine starke Vorstellung ab und kontrollierte die gesamte Spielzeit über das Geschehen auf dem Feld. Damit nahmen die Hanseaten die wohl höchste der noch bevorstehenden Hürden und erfüllten ihre Aufgabe im Titelduell mit dem DHK Flensborg. „Mit ihrer Konstanz, die sie sonst nicht so sehr gezeigt hatten, haben uns die Hamburger in der Abwehr über volle 60 Minuten gefordert“, erkannte Wift-Coach Peter Schäfke die gegnerische Leistung an.

Die 359 Zuschauer mussten in den ersten fünf Minuten mit ansehen, wie die Blau-Weißen auseinander gespielt wurden (0:4/5.). In der Wittorfer Defensive fehlte die nötige Entschlossenheit, um sich dem kraftvollen und agilen Angriff der Elbestädter entgegenzustellen. Zwischen den einzelnen Abwehrspielern klafften zu große Räume. In der Konsequenz waren die „Bären“ oftmals einen Schritt zu spät am Gegenspieler und bereits nach dreieinhalb Minuten das erste Mal in Unterzahl. Mit ihrem enormen Tempo im exzellenten Umschaltspiel überrannten die Gäste die SG Wift auf deren Weg nach hinten. Schäfkes Trainerpartner Peter Bente zog in der neunten Minute beim Stand von 3:8 die Reißleine – mit Erfolg. Die Defensive der Hausherren sortierte sich schneller, verdichtete besser und verhinderte dadurch leichte Tore des HSV II. Auf der anderen Seite nutzten sie die eigene Überzahl und schlossen mit Rückendeckung von Torwart André Hoffmann auf (8:9/17.). Doch der Ausgleichstreffer blieb der SG Wift verwehrt, die Hamburger legten wieder nach und führten zur Pause mit 16:13.

Nach dem Wechsel bäumten sich die „Bären“ noch mal auf und kamen über eine bewegliche, aggressive Deckung erneut in Schlagdistanz (17:19/36.). Aber wieder vergaben sie die entscheidenden Chancen. Technische Fehler und Verzweiflungswürfe mehrten sich. „Die Zusammenarbeit von Torhüter und Innenblock bei den Gästen war gut abgestimmt. Außerdem haben wir die Abwehr nicht konsequent genug in Bewegung gebracht“, resümierte Peter Bente. Damit zogen die Hamburger dem sonst so verlässlichen Rückraum der Schwalestädter den Zahn. Ohne die nötige Durchschlagskraft blieben die Wittorfer Bemühungen aus der zweiten Reihe im Block hängen oder landeten in den Armen des HSV-Schlussmanns. Sofort wurde dadurch ein Gegenstoß eingeleitet, und es klingelte im Kasten der Hausherren (18:27/49.). In den letzten Minuten korrigierten die Blau-Weißen mit Tempo aus einer offensiven 5:1-Verteidigung heraus zwar das Ergebnis noch zu ihren Gunsten, waren am Ende jedoch weit von einem Punktgewinn entfernt.


SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Hoffmann, Quednau - Plöhn (5), Rostock (1), Rahn (2), Lehmann (1), Kobs (5/davon 1 Siebenmeter), Stock (4), L. Bente (2/1), Henrich (3), Koslowski (2), Sellmer (1).

SR: Jäger/Kempe (Ellerbek). – Zuschauer: 359. – Nächster Gegner: MTV Herzhorn (A/Sonnabend, 18. April, 16.30 Uhr).

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