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Fussball-SH-Liga : Starker Aufsteiger: PSV als Dritter im Ziel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner setzen sich am letzten Spieltag beim TuS Hartenholm mit 4:3 durch.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Dank eines Last-Minute-Sieges hat sich der Polizei-SV Union am letzten Spieltag der Fußball-SH-Liga noch auf einen starken dritten Platz im Endklassement vorgeschoben. Beim TuS Hartenholm drehten die „Ordnungshüter“ die Partie nach dreimaligem Rückstand noch in einen 4:3 (1:2)-Erfolg um.

Die entscheidende Szene trug sich erst in der dritten Minute der Nachspielzeit zu. Nach einem Eckball von Christoph Pfützenreuter und anschließendem Gewusel im Fünfmeterraum lupfte PSV-Verteidiger André Bock das Spielgerät über den am Boden liegenden Keeper Jacob Lübke zum 4:3 aus Gästesicht ins Gehäuse. Dies war der Abschluss einer dramatischen Schlussphase, in der die Neumünsteraner wie wild anrannten.

Dabei begann die Partie vollkommen anders. Die ersten gut 20 Minuten verliefen sehr gemächlich. Der PSV hatte zwar viel Ballbesitz, wurde aber gegen die gut stehenden Segeberger überhaupt nicht zwingend. Die Gastgeber hingegen machten sich die hohe Anzahl an individuellen Unzulänglichkeiten aufseiten der „Polizisten“ zu Nutze und konterten gefährlich. So auch beim 1:0 durch Morten Liebert, der der aufgerückten PSV-Defensive enteilt war und alleine vor Gästekeeper Dennis Spantig einschob (24.). Kurz darauf scheiterte Lennart Holfert am stark parierenden Spantig (30.), ehe Bock auf der Gegenseite per Kopf nach einem Pfützenreuter-Freistoß den Ausgleich herbeiführte (32.). Doch dank der Mithilfe des PSV-Schlussmanns, der eine scharfe Liebert-Hereingabe unorthodox mit der flachen Hand wegklatschte, gingen die Hausherren schnell wieder in Führung. Denn Hartenholms Marco Möller vollendete diese Vorlage zum 2:1 (38.). Marinko Ruzic hätte noch mit dem Pausenpfiff für den erneuten Ausgleich sorgen können, als er per Kopf scheiterte (45.). Dies holte er aber nach dem Seitenwechsel nach, indem er einen Foulelfmeter (Arved Käselau hatte Patrick Fürst gelegt) sicher verwandelte (2:2/49.). Während kurz darauf Fürst auf der einen Seite scheiterte (52.), staubte TuS-Kapitän Martin Genz auf der anderen Seite nach einem Liebert-Schuss erfolgreich ab – 3:2 (56.). In der Folge hatte Hartenholm zwar durch Tim Ollenschläger noch die Möglichkeit zum 4:2 (62./drüber), doch grundsätzlich machte der PSV nun ein deutlich besseres Spiel und wurde zum Ende hin immer drückender. In der Schlussviertelstunde boten sich Grün-Weiß dann gegen konditionell einbrechende Gastgeber die Chancen fast im Minutentakt. Während dem 3:3 von Christian Scheinpflug fälschlicherweise wegen Abseits die Anerkennung verweigert wurde (81.), besorgte dies dann Pfützenreuter nach starker Vorbereitung von Ruzic (88.). Der Schluss ist bekannt.

„Wir haben in Hälfte eins ein gutes Spiel gemacht, sind aber nicht gut aus der Pause gekommen. Und am Ende war der Wille bei Neumünster wesentlich größer“, resümierte TuS-Trainer Jörg Schwarzer. PSV-Coach Patrick Nöhren befand: „Was wir zum Schluss gut gemacht haben, haben wir in den ersten 45 Minuten schlecht gemacht.“

TuS Hartenholm – Polizei-SV Union 3:4 (2:1)

TuS Hartenholm: Lübke - Delfs, Johannsen, Käselau, Oldenburg (63. Jäger) - Genz, M. Möller (64. Bruhn) - Jaacks, Jürgensen, Holfert - Liebert (57. Ollenschläger).

Polizei-SV Union Neumünster: Spantig - Khemiri, F. Schulz, Hasler, Bock - Tinney (54. Gülbay), Sucu, Pfützenreuter - Fürst, Ruzic, Scheinpflug.

Beste Spieler: Jürgensen, Genz, Liebert - Pfützenreuter, Ruzic, Khemiri. – Schiedsrichter: Gerhardt (Kiel). – Zuschauer: 210 zahlende. – Tore: 1:0 Liebert (24.), 1:1 Bock (32.), 2:1 M. Möller (38.), 2:2 Ruzic (49., Foulelfmeter), 3:2 Genz (56.), 3:3 Pfützenreuter (88.), 3:4 Bock (90./+3).

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