zur Navigation springen

Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Starke Anfangsviertelstunde für Wattenbek Gold wert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die „Peitschen“ gewinnen das Nachholspiel gegen den Bredstedter TSV mit 25:20 und sind nun Tabellendritter.

Die nächsten zwei Pluspunkte wanderten am Mittwochabend auf das Konto des Frauenhandball-Oberligisten TSV Wattenbek. Nach dem 33:21 gegen die SG Oeversee/Jarplund-Weding nur drei Tage zuvor bezwangen die „Peitschen“ jetzt auch den Bredstedter TSV vor heimischer Kulisse. Am Ende des Nachholspiels hieß es 25:20 (16:12). Mit nunmehr 27:9 Zählern verbesserte sich das Team von Trainer Lars Ohmsen auf den dritten Tabellenplatz.

Die Einheimischen dominierten von Beginn an und zwangen die Gäste früh zur ersten Auszeit (4:0/6.). Diese führte zwar zum ersten Treffer für Bredstedt, änderte aber nichts am generellen Spielverlauf (10:3/15.). „Wir hatten uns vorgenommen, aus einer stabilen und sicheren Abwehr heraus unser Gegenstoßspiel aufzuziehen“, erklärte Ohmsen. Immer wieder bediente Torfrau Katharina Kaube, die im zweiten Durchgang mit 58 Prozent gehaltenen Bällen überragte, ihre Flügelflitzerinnen mit präzisen Pässen direkt an den gegnerischen Neunmeterkreis. Dabei stach besonders Katja Lietzau auf Rechtsaußen hervor. Sie verwandelte jede ihrer Torchancen in Zählbares. In der zweiten Hälfte passten sich die Wattenbekerinnen allerdings immer mehr dem hektischen Spiel der Gäste an und produzierten unnötige technische Fehler. „Aber der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr“, relativierte Ohmsen und verwies auf die Spielstände von 19:14 (40.) und 23:18 (54.). Er sagte weiter: „Unsere Formkurve steigt wieder, und das ist gerade wegen des bevorstehenden Final Four-Turniers in Harrislee sehr erfreulich.“ Dort treffen die „Peitschen“ in der Endrunde des HVSH-Pokals am 12. März im ersten Halbfinale um 15.30 Uhr auf den Drittligisten TSV Nord Harrislee. In der zweiten Begegnung stehen sich um 18 Uhr mit dem SV Henstedt-Ulzburg und der HG OKT zwei weitere Drittliga-Schwergewichte gegenüber. Am Tag darauf wird das Spiel um Platz 3 um 13.30 Uhr angepfiffen, ehe der Landespokalsieger ab 16 Uhr ermittelt wird.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Kaube, Cornehl - Nell, Lietzau (5), Kühn (2), Potratz (3/davon 1 Siebenmeter), Stegmann (1), Schulte, Harms (4), Bustorf (4), Hollerbuhl (6), Klinke, Steinbeck, Schulz.

Schiedsrichter: Doose/Kloth (Rendsburg/Kiel). – Zuschauer: 60. – Nächster Gegner: SG Altona (A/Sonntag, 16 Uhr).



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert