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Jahreshauptversammlung : Stabil, erfolgreich, aktiv: Blau-Weiß Wittorf im Aufwind

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim Neumünsteraner Stadtteilverein ist (fast) alles im grünen Bereich.

184 Minuten war in der Blau-Weißen Burg Sitzfleisch gefragt. Dort gaben sich 76 Sportfreunde, darunter 21 (!) Gäste aus anderen Vereinen sowie der Politik, ein Stelldichein. So durfte Blau-Weiß Wittorf bei seiner Jahreshauptversammlung sogar Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und die OB-Kandidatin Elke Christina Roeder (SPD) begrüßen. Die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder (55) wollte der später wieder gewählte Vereinsvorsitzende Ingo Sellmer nicht schönreden. „Das ist kein guter Trend. Hier müssen wir aktiver werden“, sagte er.

Wärmere Worte fand da Dr. Tauras. „Die Wittorfer haben eine Menge im Sport erreicht und dabei unterschiedlichste Themen angepackt“, betonte der OB. Roeder hob indes die Werte des Sports bei der Erziehung der Jugend hervor. Und auch Sellmer stimmte in den Wohlklang mit ein. „Wirtschaftlich stabil, Mitgliederzahlen im Aufwind, sportlich erfolgreich, sportpolitisch aktiv, effizient und mit seinen Kooperationspartnern weiter innovativ“, so beschrieb der Vereinsboss den Ist-Zustand der Blau-Weißen. 22 neue Mitglieder erhöhten die Zahl der Vereinsangehörigen jüngst auf 1162. Bei den Finanzen herrschte Ausgeglichenheit. 299 082,77 Euro an Einnahmen standen zuletzt 299 082,77 Euro an Ausgaben gegenüber. Ähnlich lautet der Voranschlag für das Geschäftsjahr 2015 mit 260 000 Euro sowohl an Einnahmen als auch an Ausgaben.

Im Jahresrückblick erinnerte Sellmer mit Nachdruck an die Erfolge der Oberligahandballer und Badmintonspieler. „Die Handballer sind zu Recht Mannschaft des Jahres geworden“, meinte er. Gleiches gelte für das Badminton-Ass Bjarne Geiss. „Wir möchten uns nicht an der schamlosen Schlammschlacht anderer beteiligen“, sagte Sellmer und ergänzte rückblickend auf eine nach dem Ball des Sports (und damit verbunden der Sportlerwahl) in der Öffentlichkeit geführte Debatte: „Sportliche Fairness müssen einige noch lernen; erst recht, wenn man Kirsten Bruhns Erfolge infrage stellt. Dreister geht’s nimmer.“

Weitere Themen waren die erfolgreiche Arbeit am Sportentwicklungsplan, die Kooperation „SIN“ mit dem SC Gut Heil und dem TSV Gadeland mit einem in Kürze fertigen Internetauftritt sowie eine Vorschau auf die kommenden Ereignisse – verbunden mit einem Aufruf, das Benefizturnier mit mehreren Sportarten am 11. Juli zu Gunsten eines Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Geweckt wurde ferner das Interesse an einem neuen Projekt: Flüchtlingskindern in den Sportvereinen eine neue Heimat geben, lautete die Idee. Nach der Entlastung des Vorstandes erklärte sich Sellmer bei einer Stimmenenthaltung bereit, das Amt des 1. Vorsitzenden weiterzuführen. Hitzige Diskussionen gab es bei der Formulierung zur Anpassung der Gebührenordnung. Ab dem 1. Juli 2015 verändert sich die Aufnahmegebühr in Höhe eines Monatsbeitrages, der für Jugendliche 6,50 Euro, für Erwachsene 12,50 Euro und für Familien 19 Euro beträgt (zuvor jeweils zehn Euro). Der Antrag wurde bei zwei Enthaltungen und sieben Gegenstimmen angenommen.

Wahlen: 1. Vorsitzender: Ingo Sellmer (Wiederwahl = Ww.); Kassenprüfer: Klaus Hildebrandt (neu, für Bernd Delfs); Mitglieder für den Ältestenrat: Günter Schöbel, Karl-Heinz Reß (beide Ww.).

Ehrungen: silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft: Erika Deiseroth, Ilse Eder, Julia Langowski, Martin Maletzky, Matthias Sellmer, Torben Trenner; goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft: Hans-Jürgen Därmann, Heinrich Klimek, Gerhard Mönke, Christa Pogodda, Hans Peter Ufer, Ingrid Warmbein; Wift-Eintrittskarte auf Lebenszeit für 50-jährige Mitgliedschaft: Rolf Westphal; Jugendnadel in Bronze: Ole Beyer, Jannik Schlüter, Lucas Nissen, Kjell Corvin Geiss, Jerrik Winkel; Leistungsnadel in Gold: Andreas Schlüter, Björn Schneider, Torsten Behrend, Jens Thaysen; Verdienstnadel in Gold: Erika und Manfred Stützer. – Ausgeschieden aus dem aktiven Kreis der Helfer und mit einem Präsent geehrt wurden Barbara Michel, Klaus Jahns und Walter Kardel.

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