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Pferdesport : Sogar der FC Bayern ist in Neumünster „präsent“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Isabell Werth schafft es mit dem Pferd von Spielerfrau Lisa Müller auf Platz 2.

Die internationale und nationale Dressurtour bei den VR Classics blieb auch am zweiten Turniertag fest in Frauenhand. Isabell Freese aus dem niedersächsischen Mühlen gewann mit dem Hannoveraner Sam’s Ass gestern Vormittag den Grand Prix. „Ich bin total überrascht, aber auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, weil Sam doch etwas angespannt und aufgeregt war“, erklärte die Norwegerin, die seit Jahren in Deutschland lebt und arbeitet.

Freese hofft nun auch auf den Grand Prix Special, der morgen vor dem FEI World Cup Dressage in der Holstenhalle stattfindet. „Die Atmosphäre war sehr konzentriert hier, aber die Siegerehrung hat gezeigt, dass das Publikum richtig mitgeht“, lobte die Gewinnerin die gewohnt fachkundigen Zuschauer in den Holstenhallen. Hinter Freese wurde Isabell Werth aus Rheinberg mit der niederländischen Stute Anne Beth Zweite, Svenja Peper aus Harsefeld belegte mit Disneyworld Rang 3. Anne Beth wird von Werth gewissermaßen „leihweise“ geritten. „Ich werde sie so bei drei, vier Turnieren mitnehmen, das ist der Plan“, verriet Werth.Was nur Insider wussten: Die Stute von Werth – die Dressur-Queen wurde im Übrigen auch gestern wieder von vielen jüngeren Zuschauerinnen wie ein Popstar angehimmelt – gehört Lisa Müller. Letztere ist die Frau des Fußball-Nationalspielers und -Weltmeisters Thomas Müller. Und so war dann irgendwie gestern auch der große FC Bayern an der Justus-von-Liebig-Straße „präsent“ ...

Bestes „Nordlicht“ war der dreimalige Landesmeister Wolfgang Schade mit Dressman auf dem sechsten Rang. „Ich bin zufrieden mit Dressman“, sagte der Hamburger, „wenn es in Neumünster gut läuft, dann ist das immer ein toller Start in die Saison“. Wie schon am Vortag gewann die 19 Jahre junge Jil-Marielle Becks aus Senden mit Damon’s Satelite auch die zweite Prüfung der internationalen kleinen Tour. Die Intermediaire I wurde ebenfalls zum Erfolg für Schade, der mit dem dunkelbraunen Amore San Remo Platz 2 belegte.

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