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Handball-Kreisoberliga Mitte Männer : Siegesserie trägt Wift III zum Meistertitel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Champion steht nach seinem 14. Erfolg hintereinander vorzeitig fest. Bordesholm/Brügge II verliert das Kreisderby daheim mit 31:37.

„Meister, Meister, Wift III heißt er!“ So schallte es am Bordesholmer Langenheisch durch die Halle. Dort sicherte sich die dritte Mannschaft der SG Wittorf/FTN am Mittwochabend durch ein 37:31 (18:15) im Nachholspiel bei der SGBB II vorzeitig den Titel in der Männerhandball-Kreisoberliga Mitte.

Vor rund 70 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein echtes Spitzenspiel. Denn der Tabellendritte aus Bordesholm wollte den Triumph seiner Gäste um (fast) jeden Preis verhindern. „Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel ein wenig zu verschleppen und im Angriff dagegenzuhalten“, erklärte SGBB II-Trainer Eike Rix. Diese Rechnung ging auch in der ersten Viertelstunde auf. Seine Mannschaft dominierte das Geschehen (10:8/14.), doch mit der folgenden Umstellung auf eine 5:1-Deckung gelang es den Gästen, das Offensivspiel der Hausherren entscheidend zu stören. Zudem sorgte bei Wift III der für Marco Göttsche eingewechselte Torhüter Lars Hübner dafür, dass die Bordesholmer Rückraummaschinerie erlahmte (10:14/21.). Mit zunehmender Spieldauer ließen die Einheimischen auch in der Abwehr nach. „Unsere 6:0-Defensive fand gegen Jörg Tomaschewski keinen Zugriff mehr. Entweder traf er selbst oder bediente seinen Außen Christian Aust, den unsere Torhüter nicht stoppen konnten“, ärgerte sich Rix über alleine zehn Aust-Treffer im ersten Durchgang. „Seine Tore hielten uns im Spiel und waren der Grundstein für die 18:15-Halbzeitführung“, zog Wift III-Akteur Björn Sievers den symbolischen Hut vor seinem Teamkameraden. Der Spitzenreiter baute den Vorsprung auf 20:15 aus (32.), nun wurden Erinnerungen an den klaren 34:23-Hinspielsieg der Wittorfer wach. Doch die SGBB II bäumte sich auf, war beim 20:21 (35.) wieder dran. „Aber die anschließenden vier Minuten in Überzahl haben wir nicht clever ausgespielt und sind prompt in Gegenstöße gelaufen“, beschrieb Rix den 22:26-Rückstand seiner Truppe (45.). Beim 30:34 (58.) waren alle Bordesholmer Hoffnungen dahin, sodass Rix den Gästen nur noch „zur verdienten Meisterschaft“ (O-Ton) gratulieren konnte.

Einziger Wermutstropfen für die jetzt 14 Mal in Folge siegreiche SG Wift III: Der Titel darf nicht mit einem Aufstieg vergoldet werden, da der Landesligaplatz von der eigenen „Zweiten“ blockiert wird. Selbst wenn diese absteigt – wonach es derzeit aussieht –, dürfte die „Dritte“ gemäß den Statuten nicht aufrücken. Somit dürften Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II und der SC Gut Heil den Aufsteiger unter sich ausmachen.

SG Bordesholm/Brügge II: Möller, Nielsen - Behnfeld (6 Tore), Lau (5/davon 1 Siebenmeter), Britschin, Grünewald , Siese (2), Killat, Elwardt, Röscheisen (1), Koch (2), Fuhrmann (5), Thielsen (10/3).

SG Wittorf/FTN III: Hübner, Göttsche - Puphal (2), Borde, Sievers (2), Tomaschewski (6/1), Doose, Schilling, Steffen (7/3), Schelzig, Gau, Mönke (4), Aust (14), Schmitt (2).

Nächster SGBB II-Gegner: SC Gut Heil Neumünster (H/Donnerstag, 17. März, 20.30 Uhr). – Nächster Wift III-Gegner: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II (H/Sonnabend, 19. März, 17 Uhr).

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