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Handball-SH-Ligen : SGBB einmal hui und einmal pfui

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der verdiente Lohn für die Frauen der SG Wift in Bredstedt bleibt aus.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 14:00 Uhr

Für die beiden Neumünsteraner Handball-SH-Ligisten gab es am zweiten Adventswochenende nichts zu holen. Die Männer der SG Bordesholm/Brügge unterlagen im Heimspiel der HSG Tills Löwen mit 28:32 und belegen in der Tabelle den sechsten Platz (9:7 Punkte). Die Frauen der SG Wittorf/FTN mussten sich beim Bredstedter TSV ganz knapp mit 24:25 geschlagen geben und bleiben damit weiterhin Tabellenschlusslicht (2:18).

SH-Liga Männer

SG Bordesholm/Brügge – HSG Tills Löwen 28:32 (14:19). Am vergangenen Spieltag noch top, diesmal ein großer Flop – oder auch: Auswärtssieg beim Dritten, Heimniederlage gegen den Vierten. So präsentierten sich die Männer der SGBB nach dem 35:33 bei Henstedt-Ulzburg II nun in der Partie gegen die Spielgemeinschaft aus Lauenburg. „Es war ein Tag zum Vergessen, das war kollektives Versagen“, lautete die kurze Zusammenfassung von Ole Brandt, der erneut den erkrankten SGBB-Trainer Torge Haß vertrat. „Das war ein hundertprozentiger Leistungseinbruch im Vergleich zum Spiel zuvor. Jeder Angriff des Gegners endete mit einem Tor – schrecklich. Vorne waren wir zwar noch ganz gut, aber die Deckung war einfach schlecht“, gab es kritische Worte von Brandt. Nach dem 14:19-Halbzeitrückstand fielen die Bordesholmer in der 40.Minute sogar auf 18:25 zurück. „Wir konnten uns zwar noch mal auf vier Tore herankämpfen und haben über verschiedene Deckungsvarianten alles versucht, um weiter heranzukommen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte Brandt den 24:28-Rückstand in der 50. Minute. Insbesondere zwei gegnerische Rückraumspieler machten den Bordesholmern das Leben schwer und waren nicht in den Griff zu bekommen. Und nun wartet Tabellenführer Mildstedt auf die SGBB.

SG Bordesholm/Brügge (Tore in Klammern): Fendt, Nielsen - Bäuning (6), Purrucker, Zittlau (1), Komischke (1), Krüger (5), Babenerd, Lau (4), Reimann, Behnfeld (3), Fuhrmann (8), Pfaff, Petersen.

Nächster Gegner: TSV Mildstedt (A/Sonnabend, 17 Uhr).

SH-Liga Frauen


Bredstedter TSV – SG Wittorf/FTN 25:24 (13:15). Ein Wechselbad der Gefühle musste Wift-Trainer Thorsten Möller in der Partie beim Tabellensechsten über sich ergehen lassen. Während der ersten Halbzeit hatte er allen Grund zur Freude, im zweiten Durchgang gab es vor allem zum Ende hin nicht mehr viel zu lachen. Die SG Wift trat zu Beginn sehr couragiert und souverän auf, legte los wie die Feuerwehr und wurde mit einer 10:3-Führung in der 16. Minute belohnt. „Wir sind hochkonzentriert gestartet, das war einfach großartig“, schwärmte Möller. Doch der Vorsprung konnte nicht in der Höhe gehalten werden, dafür zeigten sich die Gastgeberinnen zu spielstark. Aus der 15:13-Pausenführung der SG wurde gar ein 15:18-Rückstand in der 40. Minute, der beim 19:19 allerdings wieder egalisiert wurde (44.). Über die Stationen 21:21 (50.) und 23:23 (53.) wurde weiter hart gekämpft. In der Schlussphase musste das Möller-Team dann einiges einstecken, vor allem körperlich. „Meine Mannschaft ist noch jung und lernt in jedem Spiel. Aber gerade am Ende haben wir viel abbekommen. Allein weil mein Team sich weiter durchgebissen hat, hätten wir mehr als einen Punkt verdient gehabt“, befand der Wift-Trainer. Zumindest ein Zähler war in greifbarer Nähe, doch der finale Strafwurf konnte von Bredstedts Torhüterin entschärft werden. „Trotzdem gab es bei uns keine hängenden Köpfe, im Gegenteil. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt, die Kurve geht nach oben“, bilanzierte Möller.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Voigt, Grabowksi - Lietzau (2), Schulz-Hildebrandt, Goniwiecha (4), Beckmann (8/davon 2 Siebenmeter), Redmer, Rostock, J. Langowski (2), N.Langowski (1 Siebenmeter), Wendt (2/1), Binnewies (1), Hoffmann (4).

Nächster Gegner: Slesvig IF (H/Sonnabend, 18.30 Uhr).

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