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Handball-Oberliga HH/SH Männer : SG Wift läuft auf St. Pauli hinterher

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Viertligist liegt im Nachholspiel auf dem Kiez permanent im Rückstand.

Für den Handball-Oberligisten SG Wittorf/FTN bleibt nach der 24:28 (13:15)-Auswärtsniederlage beim FC St. Pauli das Thema „Klassenerhalt“ weiterhin ein heißes. An der momentanen Tabellensituation (Rang 9/18:30 Punkte) hat sich nach dem letzten noch ausstehenden Nachholspiel dieser Klasse zwar nichts geändert, aber der Konkurrenz hinter den „Bären“ wurde es nun etwas leichter gemacht, am kommenden Spieltag mit einem Sieg an der SG Wift vorbeizuziehen.

Umso mehr ist daher der Ärger zu verstehen, den Wift-Trainer Peter Bente mit sich trug. „Das ist sogar unheimlich ärgerlich. Wir haben es einfach nicht geschafft, heranzukommen und den Ausgleich oder gar eine Führung zu erzielen. Es gab genug Situationen, in denen wir es hätten tun können“, berichtete der Wift-Trainer. Beim 4:7-Rückstand der SG in der zehnten Minute musste der Gästetrainer bereits zur Grünen Karte greifen. Anschließend kam seine Mannschaft besser ins Spiel, auch wenn der Ball auf Grund des an der Budapester Straße geltenden Hartwachsverbotes anders gehandhabt werden musste. „Aber daran will ich das Ganze gar nicht festmachen, das Spiel ohne Backe haben die Jungs ganz gut hinbekommen“, resümierte Peter Bente. Ab ihrem 9:10-Anschlusstreffer waren die Neumünster den „Kiezpiraten“ stets auf den Fersen. Allerdings gab es nach der Pause noch einen kurzen Einbruch, der von den Hausherren genutzt wurde, um von 15:13 auf 18:13 zu erhöhen (35.). In der 41. Minute war Wift beim 18:19 aus Gästesicht erneut davor, auszugleichen. „Wir waren wirklich auf einem guten Weg, aber phasenweise haben einige Spieler ihre Disziplin vermissen lassen und dann auch kopflos abgeschlossen. Zudem scheint es, als hätten einige den Ernst der Lage immer noch nicht wahrgenommen“, machte Peter Bente deutlich. Bis zum 26:24 für St. Pauli (57.) war noch alles drin für die Blau-Weißen, doch die dann erteilte einzige Zeitstrafe in der Partie für die Gäste, die ausgerechnet deren Haupttorschützen Lars Bente traf, beendete aus Wift-Sicht das Spiel. „Damit war das Ding gelaufen, und St. Pauli ist noch auf 28:24 davongezogen. Aber nicht diese Szene war entscheidend. Dass auf einigen Positionen vorher die Aufgaben nicht erledigt wurden, das war der Knackpunkt“, analysierte Peter Bente.

Bereits am morgigen Sonnabend müssen die Schwalestädter wieder in Hamburg antreten, diesmal beim HSV Handball II. Der Anwurf erfolgt um 19 Uhr in der Arena am Volkspark. „Durch die Niederlage auf St. Pauli ist es ja nun nicht einfacher für uns geworden. Also haben wir jetzt die Mission, bei Hamburg II zu gewinnen“, meinte Peter Bente. Die gastgebenden Hanseaten belegen derzeit mit 34:14 Punkten den vierten Rang , halten aber den Anschluss an die beiden davor liegenden Plätze, die vom TSV Ellerbek (36:12) und dem DHK Flensborg (35:13) belegt werden.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Göttsche, Hoffmann - Bente (7), Petersen (4), Plöhn (4), Schmidtke (2), Steffen (3 Siebenmeter), Plähn (2), Rostock (1), Rahn (1), Kretschmer, Schmitt, Lehmann, Schilling.

Schiedsrichter: Butzmann/Meyer (Hamburg). – Zuschauer: 210. – Nächster Gegner: HSV Handball II (A/morgen, 19 Uhr).

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