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Handball-Oberliga HH/SH Männer : SG Wift lässt sich nicht abschütteln

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner entführen nach mehrmaligem Rückstand auf St. Pauli ein 26:26.

Die Handballer der SG Wittorf/FTN teilten sich zum zweiten Mal in der laufenden Oberliga-Spielzeit die Zähler mit einem gegnerischen Team und festigten dadurch ihren zweiten Tabellenplatz. Am Sonnabend ging es im Verfolgerduell beim FC St. Pauli bereits mit einem 14:14 pari in die Kabine, und nach weiteren 30 hart umkämpften Minuten blinkte ein 26:26-Endstand auf der Anzeigetafel. Durch diese Punkteteilung vor 150 Zuschauern in der Halle des Hamburger Kurt-Tucholsky-Gymnasiums hielten die Schwalestädter die Braun-Weißen auf Distanz, allerdings weist jetzt der HSV Hamburg II (34:24 beim TuS Esingen) einen Zähler mehr auf als die SG Wift.

„Wir haben uns regelrecht in die Partie reingebissen und sind immer wieder über unseren unermüdlichen Kampf herangekommen“, schilderte Wifts Spielertrainer Yannik Stock, wie sein Team jeweils einen 0:4-Fehlstart zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit im restlichen Verlauf aufholte. Denn nach dem 1:5 in der achten Minute brauchte die SG Wift weitere elf Minuten, um den Anschlusstreffer zu erzielen (7:8 aus Gästesicht/19.). Besonders war in dieser Phase Verlass auf Tommy Fängler. Der Rechtshänder auf der blau-weißen Königsposition (Rückraum links) behielt auch in den Eins-gegen-eins-Situationen die Kontrolle über das harzlose Spielgerät. Zur Pause verwandelte Lars Bente seinen dritten Wurf vom Siebenmeterpunkt zum sehnlichst erwarteten Ausgleich (14:14).

Aber nachdem das Spiel dadurch wieder bei null gestartet war, wiederholten sich auch die Fehler im Ballvortrag und insbesondere im Abschlussverhalten der SG Wift. Erneut zogen die Hausherren mit einem 4:0-Lauf davon (14:18 aus Gästesicht/39.). Dieses Mal ließ der erneute Anschlusstreffer eine gute Viertelstunde auf sich warten. Erst fünf Minuten vor dem Spielende nährte Stock Hoffnung auf Zählbares (23:24/55.). Doch diese schien sich schon 60 Sekunden später wieder in Wohlgefallen aufzulösen, als die Gastgeber wieder zwei Treffer vorlegten (26:24/56.). Aber die Neumünsteraner steckten nicht auf. Zwei Chancen hatte St. Pauli, um den Deckel draufzupacken, zwei Mal lenkte aber Erik Quednau im Tor der Gäste den Ball an seiner Kiste vorbei. Schließlich war es Tim Kreft, der die Verantwortung übernahm und sein Wittorfer Team erlöste – mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter nach zuvor starkem Einsatz von Tommy Fängler. „Angesichts des Spielverlaufs ist das für uns ein gewonnener Punkt“, sagte Stock nach der Begegnung an der Eckernförder Straße.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Hoffmann, Quednau – Plöhn (4), Kobs, L. Bente (6/ davon 3 Siebenmeter), Fängler (8), Kreft (2/1), Lehmann (1), Stock (4), Koslowski, Haß, Schmidtke (1).
SR: Mikes/Padditz (Lübeck). – Zuschauer: 150. – Nächster Gegner: HG Hamburg-Barmbek (H/Sonnabend, 19 Uhr).

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