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Handball-Oberliga HH/SH Männer : SG Wift hat den längeren Atem

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine starke Schlussphase pro Halbzeit beschert den Neumünsteranern einen klaren 35:26-Auswärtssieg beim TV Fischbek.

Die Handballer der SG Wittorf/FTN erfüllten in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein die Zielvorgabe von Trainer Peter Bente am Ende souverän. Mit ihrem 35:26 (17:12)-Erfolg beim TV Fischbek sind die „Bären“ im Jahr 2015 auch nach der vierten Begegnung weiterhin verlustpunktfrei. Außerdem verbuchte die SG Wift zwei wichtige Zähler (jetzt 24:8 Punkte), um die Verfolger im Kampf um den Bronzeplatz auf Abstand zu halten.

Dabei verzerrte der Endstand in Hamburg die Vorstellung der Gäste leicht. „Es war zwar trotz einiger Defizite ein gutes Ergebnis, aber am Ende etwas zu deutlich zu unseren Gunsten“, relativierte Peter Bente den Neun-Tore-Vorsprung seines Teams beim Schlusslicht. Denn von Beginn an hängten sich die Gastgeber voll rein und führten sogar (3:1/5.). Die leidenschaftlich geführte Partie bescherte beiden Mannschaften frühe Zeitstrafen, wobei die Einheimischen eine 5:4-Überzahl für sich nutzten (5:2/8.). Die Blau-Weißen hingegen brauchten einen Moment, um sich auswärts zu akklimatisieren. Dann aber fanden sie über eine gut arbeitende Defensive zu ihrem Tempospiel und glichen bereits vier Minuten später aus (7:7/12.). In der folgenden Phase legte der TV Fischbek immer wieder ein Tor vor und kassierte fast postwendend den Ausgleichstreffer. Zehn Minuten vor der Halbzeit schaffte es die SG Wift, das Spiel zu kippen. Rechtsaußen Moritz Haß brachte seine Mannschaft zum ersten Mal in Führung (11:10/20. aus Gästesicht). Das wirkte wie ein Befreiungsschlag, fortan drehten die Schwalestädter auf. Mit einem 6:2-Lauf bis zur Pause war die Vorentscheidung zu Gunsten der nun mit 17:12 vorne liegenden Neumünsteraner gefallen.

Nach dem Wechsel gingen die Gäste weiter Tempo über die erste und zweite Welle und legten nach (20:14 aus Wift-Sicht/35.), ehe sich Unkonzentriertheiten vor dem gegnerischen Tor einschlichen und die Chancenauswertung aus Sicht von Peter Bente einiges zu wünschen übrig ließ. „Es bedurfte einfach zu vieler Möglichkeiten, um erfolgreich zu sein“, kritisierte der SG-Coach die Effektivität. Der komfortable Vorsprung schrumpfte daraufhin auf drei Tore (21:18 aus Gästesicht/42.), aber näher kamen die Einheimischen nicht mehr heran (25:28/55.). In den letzten fünf Minuten bewies die SG Wift mit einem 7:1-Lauf, dass sie auch in der Schlussphase noch eine Schippe drauflegen konnte.

Hinter der Bank bejubelten Erik Quednau als dritter Torwart, der körperlich angeschlagene Helge Rahn sowie die beiden Linkshänder Lars Bente und Matthias Sellmer den Auftritt ihrer Teamkollegen. Die vier waren der Rotation innerhalb des 17 Mann starken Kaders zum Opfer gefallen.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Titze - Henrich (2), Stock (4), Plöhn (1), Kobs (11/davon 7 Siebenmeter), B. Schroedter (3), Rostock (1), Haß (8), Lehmann (3), Koslowski, P. Schroedter (2), Binnewies.

SR: Jäger/Kempe (Ellerbek) – Zuschauer: 90. – Nächste Gegner: THW Kiel (H/Donnerstag, 19 Uhr/Freundschaftsspiel), HG Hamburg-Barmbek (H/Sonnabend, 19 Uhr/Oberliga).

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