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Handball : SG Wift freut sich auf ein Weltklasseteam

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In der ausverkauften KSV-Halle gibt sich heute Abend der deutsche Rekordmeister THW Kiel ein Stelldichein. Der Einlass erfolgt ab 18 Uhr.

Die Vorfreude bei allen Handballbegeisterten, die sich ein Exemplar der restlos ausverkauften Eintrittskarten sichern konnten, erreicht langsam ihren Siedepunkt. Denn heute Abend können sie ihren Stars vom deutschen Rekordmeister so nah wie selten sein. Der THW Kiel besucht im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen Neumünsters Oberligavertreter SG Wittorf/FTN nach rund fünfeinhalbjähriger Pause erstmals wieder die Schwalestadt. Die Partie wird um 19 Uhr in der KSV-Halle, der Einlass erfolgt ab 18 Uhr. „Die Euphorie ist allen Beteiligten deutlich anzumerken. Es wird höchste Zeit, dass es endlich losgeht“, spricht Wifts Ligaobmann Matthias Lucht allen Verantwortlichen aus der Seele.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften erlebte Neumünster am 2. August 2009, als die Kieler Profis ein Benefizspiel zu Gunsten der Lebenshilfe in der großen Holstenhalle vor rund 2400 Zuschauern mit 38:17 gewannen. Bei der Neuauflage sind in den aktuellen Kadern auf beiden Seiten Spieler jenes Tages erhalten geblieben. Der heutige Mannschaftskapitän Filip Jicha sowie Linksaußen Dominik Klein haben bereits 2009 beim THW Kiel gespielt. Im Team der SG Wift sind neben Torwart André Hoffmann und den beiden Linkshändern Lars Bente sowie Matthias Sellmer auch Helge Rahn und Tim Rostock weiterhin verlässliche Stützen. Dazu kommen noch Christian Aust und der ehemalige Kapitän Sven Steffen, die mittlerweile in der eigenen „Zweiten“ auf Torjagd gehen, aber stets für den Notfall bereit stehen. Sie alle hatten damals das Vergnügen, dem THW gegenüberzustehen.

Dieses Mal dürfen sich die rund 450 Besucher der KSV-Halle allem Anschein nach auf die gesamte „Zebraherde“ freuen. „Wir gehen von einer vollen Gästebank aus“, lässt Lucht verlauten. Innerhalb des blau-weißen Teams ist die Freude auf das Event ebenso groß. „Es ist riesig, dass wir in den Genuss kommen, gegen diese Weltklassetruppe zu spielen. Unser Ziel ist es, so lange wie möglich mit den Großen mitzuhalten“, sagt Wift-Trainer Peter Bente und beschreibt schmunzelnd einen möglichen Vorteil aufseiten seiner „Bären“: „Vielleicht haben sich die Stars noch nicht gänzlich von den Strapazen der WM erholt.“ Doch diese Hoffnung scheint unbegründet, denn der THW Kiel ist ein strammes Programm gewohnt und bewies immer wieder, jeder Herausforderung unter jeglichen Umständen gewachsen zu sein.

Dies belegt die schier endlose Erfolgsgeschichte des Bundesliga-Dinos. Unter anderem sind darin 19 deutsche Meistertitel, neun deutsche Pokalsiege und drei Champions League-Siege zu finden. Auch in der aktuellen Saison werden die „Zebras“ wieder als heißester Anwärter auf den Titel gehandelt. Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Veranstalter ist der Austragungsort des Handball-Spektakels. „Leider müssen wir das Spiel in unserem Wohnzimmer austragen. Es wäre genial gewesen, dieses Event wie auch zuletzt in den Holstenhallen stattfinden zu lassen und damit weitaus mehr Zuschauern den Eintritt zu ermöglichen“, merkt Obmann Lucht an.

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