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Handball-Oberliga HH/SH Männer : SG Wift: „Es war der Horror“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Oberligist wartet in Hamburg mit einer enttäuschenden Leistung auf.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 11:00 Uhr

Keine vorweihnachtliche Bescherung gab es für die Oberligahandballer der SG Wittorf/FTN, die mit 28:35 (14:19) bei der SG Hamburg-Nord unterlagen, damit zwei ganz wichtige Punkte verpassten und in der Tabelle um zwei Plätze auf Rang 10 abrutschten. Wift versäumte es somit am letzten Hinrundenspieltag, einen Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte zu distanzieren – Hamburg-Nord ist nun punktgleich mit den Blau-Weißen – und sich selbst eine gesunde Ausgangsposition für die Rückserie zu verschaffen. Stattdessen bleibt die Lage für die Neumünsteraner mit jetzt 10:16 Zählern angespannt.

„Das hatten wir uns nach dem Sieg gegen den HSV II am Spieltag zuvor so nicht vorgestellt und gewünscht. Mit dieser Niederlage haben wir alles wieder verspielt“, ärgerte sich Trainer Peter Bente von der SG Wift. Die Ansprache des Trainergespanns Bente/Peter Schäfke vor der Partie, die Sache an der Elbe engagiert und konzentriert anzugehen, erreichte bei den „Bären“ weder die Köpfe noch die Arme und Beine. „Die Hamburger waren uns in allen Belangen überlegen. Einsatz, Einstellung und Leidenschaft waren dort einfach von Beginn an vorhanden“, berichtete Bente. Sein Team vergab bereits in den ersten 15 Minuten den angepeilten Sieg. „Von verworfen bis verspielt, da war einfach alles dabei“, schüttelte der Wift-Coach den Kopf. Nach ihrem 4:6-Rückstand in der zehnten Minute ließen die Neumünsteraner ihren Gastgeber bis zur 17. Minute auf 13:6 davonziehen. „Diesem Rückstand sind wir fortan hinterhergelaufen, konnten ihn zwischenzeitlich nur auf fünf Tore abbauen. Wir haben es vorne und hinten nicht geschafft, wieder heranzukommen“, urteilte Peter Bente und analysierte: „Würde man das Spiel in drei Phasen teilen, würde ich sagen: In den ersten 20 Minuten wollte die Mannschaft nicht, in den zweiten 20 konnte sie nicht, und in den letzten 20 ging es nicht mehr. Es war der Horror. Ich will die Leistung der Hamburger nicht schmälern, aber wir haben einfach schlecht gespielt.“

Nach dem 14:19-Rückstand zur Pause blieb die Differenz zunächst bei fünf Toren und erhöhte sich gegen Ende wieder auf sieben Treffer. „Hamburg-Nord hat uns das Leben ganz clever schwer gemacht und verdient gewonnen. Diese Partie müssen wir abhaken und es nun beim FC St. Pauli besser machen“, blickte Peter Bente auf den kommenden Sonnabend voraus, an dem die Neumünsteraner nochmals in die Hansestadt reisen und dort eine zweite Chance bekommen, vielleicht doch noch kurz vor dem Fest für eine schöne Bescherung zu sorgen.


SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Hoffmann, Göttsche - Rahn (1), Plähn (5/davon 3 Siebenmeter), Rostock (1), Steffen, Aust, Petersen (7), Plähn (8), Lehmann (2), Bente (4/1), Binnewies.

Schiedsrichter: Dieckmann/Drews (Sandesneben/Tills Löwen). – Zuschauer: 150. – Nächster Gegner: FC St. Pauli (A/Sonnabend, 19.30 Uhr).

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