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Handball-Oberliga HH/SH Männer : SG Wift: Ein stabiler Abwehrriegel soll’s richten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner treffen am Sonnabend in Tornesch auf den Aufsteiger TuS Esingen.

Nach einem spielfreien Wochenende – die Partie gegen den TSV Hürup wurde wegen Personalsorgen bei den Gästen kurzfristig verlegt – steht Handball-Oberligist SG Wittorf/FTN nun vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe. An der Klaus-Groth-Straße in Tornesch treffen die „Bären“ morgen um 19.30 Uhr auf den TuS Esingen.

Die Einheimischen belegen mit 16:22 Punkten den achten Tabellenrang und sind damit vor dem TuS Lübeck (Platz 10/14:22 Zähler) und dem AMTV Hamburg (11/13:25) momentan der erfolgreichste Aufsteiger. Bemerkenswert: Der Abstand sowohl zum Schlusslicht SG Hamburg-Nord (11:25) als auch zum fünftplatzierten THW Kiel II (21:17) beträgt jeweils nur fünf Punkte. Esingen muss noch drei Siege in seinen letzten sieben Partien einfahren, um auf die oft ausgegebene magische Grenze von 22 Punkten für den sicheren Klassenerhalt zu kommen. Wift darf sich also auf einen „heißen“ Gastgeber einstellen. „Es wird nicht so einfach wie beim 36:18-Hinspielerfolg werden“, ist sich Wifts Spielertrainer Yannik Stock sicher und beschreibt den Gegner als „eine Preisklasse mit dem TuS Lübeck“. Der SG-Coach lobt seinen morgigen Kontrahenten als Mannschaft, die „mittlerweile in der Liga angekommen ist. Esingens Trainingsprogramm hat an Quantität und Qualität zugenommen, die Mannschaft ist gefestigt.“ Das belegen zuletzt drei Heimsiege in Folge, darunter der deutliche 27:20-Triumph über den aktuellen Tabellenvierten FC St. Pauli. Besondere Torgefahr geht von Esingens Rückraumschützen Benedict Philippi aus, der mit 112 Feldtreffern vor allen Wittorfern auf Platz 4 der Oberliga-Torschützenliste positioniert ist und diese bei reiner Betrachtung der Tore aus dem Feld sogar anführt. Doch genau dieser Umstand macht den TuS berechenbar. Im Gegensatz dazu kommen die Blau-Weißen über ihr Kollektiv. Jeder fügt sich ein, die Last verteilt sich gleichermaßen auf viele Schultern. Genau darauf baut Stock, um die laufende Siegesserie der SG Wift auf sechs Erfolge auszubauen. Seine Marschroute lautet: „Wir wollen mit einem kompakten und stabilen Abwehrriegel unter 30 Gegentoren bleiben und Esingen mit unserem Tempospiel permanent unter Druck setzen.“

Hinspiel: Wift gewann mit 36:18. – Es fehlen: Koslowski (Kreuzbandriss) und eventuell Quednau (Bänderdehnung). – Ferner spielen: heute, 20 Uhr: SG Hamburg-Nord - THW Kiel II (Hinspiel 28:40); heute, 20.30 Uhr: Bad Schwartau II - AMTV Hamburg (25:21); morgen, 17 Uhr: TSV Hürup - HSV Hamburg II (29:29); morgen, 18.30 Uhr: HG Hamburg-Barmbek - TSV Ellerbek (36:26); Sonntag, 16 Uhr: FC St. Pauli - TuS Lübeck (23:25); Sonntag, 17 Uhr: Preetzer TSV - MTV Herzhorn (30:27).




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