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HVSH-Pokal Final Four Frauen : Schockmoment für Wattenbek

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der vierte Platz des Oberliga-Spitzenreiters wird von einer Hollerbuhl-Knieverletzung überschattet.

Während der ärgste Konkurrent AMTV Hamburg im Rennen um den Titel in der Frauenhandball-Oberliga gegen den Tabellenvorletzen VfL Bad Schwartau ein 40:14 verbuchte, bangt der verlustpunktfreie Spitzenreiter TSV Wattenbek um Svenja Hollerbuhl. Die variable Torgarantin verletzte sich im HVSH-Pokal Final Four im Spiel um Platz 3 am linken Knie. Dass die „Peitschen“ am Ende Vierter wurden, spielte angesichts dieser Blessur nur eine Nebenrolle.

Im Halbfinale lieferten sich Wattenbek mit dem Ausrichter SV Henstedt-Ulzburg bis zum 23:26 aus Gästesicht (43.) einen harten Kampf. Angesichts einiger eigener Drei-Tore-Führungen waren die klassentieferen Wattenbekerinnen zeitweise mehr als nur ebenbürtig. Nachdem Trainer Andreas Juhra zu rotieren begonnen hatte, musste sich sein Team vor 287 Zuschauern dem breiten Kader des Drittliga-Tabellenzweiten mit 27:37 (17:18) geschlagen geben. „Beide Mannschaften präsentierten eine knappe Dreiviertelstunde lang sehenswerten Tempohandball“, schwärmte Juhra und merkte an: „In Anbetracht dessen war die Niederlage mit zehn Toren letztlich zu deutlich.“ Im Spiel um Platz 3 gegen die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen, die zuvor im Drittligaduell dem TSV Nord Harrislee mit 18:26 unterlag, musste sich Wattenbek mit 29:32 (12:15) geschlagen geben. Beim Stand von 8:7 für OKT (14.) trat das ein, was Juhra befürchtet hatte: eine Verletzung! Hollerbuhl wurde während einer Offensivaktion in der Luft von der Seite geschubst, verletzte sich dabei am linken Knie und fiel für den Rest aus. Juhra kommentierte: „Dieses unnötige Foul brach uns das Genick. Fortan haben wir noch mehr durchgewechselt, damit wir nicht Gefahr laufen, noch jemanden zu verlieren.“ Morgen wird durch eine MRT-Untersuchung eine genaue Diagnose erwartet. „Die schlimmste Befürchtung ist natürlich ein Kreuzbandriss, aber ich hoffe, dass Hollerbuhl mit einem blauen Auge davon gekommen ist“, sagte der erschütterte Juhra.

Der Pokal verblieb bei den Gastgeberinnen vom SV Henstedt-Ulzburg, die sich vor 550 Zuschauern im Finale gegen Nord Harrislee mit 21:20 durchsetzten.

TSV Wattenbek gegen SV Henstedt-Ulzburg: Schenk, Pahlisch - Hollerbuhl (9 Tore), Lietzau (1), Steinbeck, Bech (4), Schulte, Pauli (3), Potratz (3), Harms (6), Stegmann, Zittlau, Kühn, Schult (1).

TSV Wattenbek gegen HG OKT: Schenk, Kaube - Hollerbuhl (4), Lietzau (1), Steinbeck, Bech (5/davon 1 Siebenmeter), Schulte, Pauli (4), Potratz (4), Harms (5), Stegmann (2), Zittlau (1), Kühn (3), Schult.

Nächster Gegner: SC Alstertal-Langenhorn (A/Sonntag, 16 Uhr/Oberliga).

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