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handball-Kreisoberliga Männer : SC Gut Heil setzt Aufwärtstrend fort

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

GHN feiert den zweiten Sieg in Serie. Die SGBB-Reserve bleibt derweil am Spitzenreiter dran. Der HSG 91 Nortorf reicht Zwischenspurt zum Heimsieg über den Büdelsdorfer TSV.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 11:00 Uhr

Durch einen 31:28-Erfolg über den TSV Owschlag bleiben die Handballer der SG Bordesholm/Brügge II in der Kreisoberliga Mitte dem Tabellenführer MTV Herzhorn II weiter auf den Fersen. Im oberen Mittelfeld setzen sich zudem der SC Gut Heil (30:25 gegen die HSG Hohn/Elsdorf III) und die HSG 91 Nortorf (34:28 gegen den Büdelsdorfer TSV) fest.

HSG 91 Nortorf – Büdelsdorfer TSV 34:28 (17:16).

Die erste Halbzeit verlief nahezu ausgeglichen, beide Teams schenkten sich nichts. Nach den Zwischenständen von 5:5 (10.) und 10:10 (20.) nahmen die Nortorfer eine knappe 17:16-Pausenführung mit in die Kabine. Auch nach dem Wiederanpfiff blieb es zunächst ein spannendes Duell auf Augenhöhe (21:21/40.). Erst zwischen der 45. und 50. Minute gelangte die HSG auf die Siegerstraße. „In dieser Phase konnten wir von einigen Fehlwürfen der Büdelsdorfer profitieren und uns ein wenig absetzen“, erklärte Nortorfs Roland Schulze. Die Gastgeber hatten sich in der 50. Minute einen Vier-Tore-Vorsprung (28:24) herausgespielt und bauten ihre Führung bis zum Schlusspfiff in einer körperlich hart geführten Partie sogar noch bis auf sechs Tore aus.

HSG 91 Nortorf (Tore in Klammern): Preusse, Staben – Reese (5), Pohl (3), Dohm (3), Förster (4), Harbs (7), Rumpf (3), Rohwer, Klindt (2), Fahrenbach, Rhode (2), Jahnke (4), Stühmer (1).

SC Gut Heil – HSG Hohn/Elsdorf III 30:25 (13:9).

Die Gut-Heiler hatten einen direkten sowie zuvor punktgleichen Tabellennachbarn zu Gast und den festen Vorsatz, den Elan aus dem 35:26-Sieg beim TSV Owschlag in der Vorwoche mitzunehmen. „Uns war zudem klar, dass der Ausgang der Partie gegen Hohn/Elsdorf III richtungweisend sein kann“, berichtete GHN-Coach Mark Stammler angesichts der vielen gleichstarken Teams in der Liga. Allerdings traten beide Teams von Verletzungssorgen geplagt an. Der SC Gut Heil legte beim Stand von 8:7 (21.) einen Zwischenspurt hin und zog bis zur Pause auf 13:9 davon. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie einigermaßen ausgeglichen, wobei die Neumünsteraner ihren Gästen aber keine Tür mehr öffneten, um richtig dicht heranzukommen. Vor allem GHN-Torhüter Felix Müller ließ nur noch wenig anbrennen. „Er war ein Garant für unseren Erfolg. Im Zusammenspiel mit der Abwehr war er kaum zu bezwingen“, lobte Stammler seinen Schlussmann, zeigte sich aber trotz des Sieges noch nicht zufrieden mit der Angriffsleistung seines Teams.

SC Gut Heil: Müller, Mannke – Westpahl (3), Tietgen (3), Kripgans (1), Knapp (3), Bock (2), Velovic (2), Haupt (2), Hinz (4), Rohwedder, Roggow (3), Didwischus, Fleischer (7).

SG Bordesholm/Brügge II – TSV Owschlag 31:26 (14:13).

Durch den Ausfall des regulären Mittelblocks brauchten die Hausherren ein wenig um zu ihrem Spiel zu finden. „Das lag einerseits an der mangelnden Abstimmung in der Abwehr, andererseits an einer haarsträubenden Chancenverwertung“, betonte SGBB II-Sprecher Hendrik Roßmann. Zu statisch agierten die Bordesholmer vor allem vor der Pause im Angriff, brachten zudem einige Tempogegenstöße nicht im Tor des Gegners unter. Wesentlich aggressiver und dynamischer agierte die SGBB-Reserve dann in der zweiten Hälfte. Den Owschlagern hingegen ging gegen Ende der Partie die Puste aus, sodass die Gastgeber in den letzten zehn Minuten den Heimsieg letztlich ungefährdet unter Dach und Fach brachten. „Wir konnten die Spielerausfälle kompensieren. Das zeigt, dass eine Menge Qualität in der Mannschaft steckt. Nun wollen wir auch die letzten Spiele vor der Winterpause erfolgreich absolvieren“, verkündete Roßmann.

SG Bordesholm/Brügge II: Möller, Schrammböhmer, Tewes – Pohl (3), Mierau (1), Glumm (1), Keck (1), Scherwinski (5), Roßmann, Molzow (1), Komischke (5), Zittlau (12), Welz (2).

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