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Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Sagenhafter 14:1-Lauf dokumentiert Wattenbeks Formstärke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die „Peitschen“ bezwingen die SG Altona nach einem wahnsinnigen Zwischenspurt deutlich mit 33:22.

Ihren Rekordstart bauten die Oberliga-Handballerinnen des TSV Wattenbek gestern weiter aus. Durch einen 33:22 (15:13)-Kantersieg besserten die „Peitschen“ gegen die SG Altona nicht nur ihr Torverhältnis auf, sondern warten mit nunmehr 10:2 Punkten auf einen Fehltritt des noch ungeschlagenen Spitzenreiters HSG Jörl/Doppeleiche Viöl.

Dabei war die Vorstellung der Gastgeberinnen im ersten Durchgang ganz und gar nicht nach dem Geschmack von Wattenbeks Trainer Lars Ohmsen. „Wir haben in der Abwehr nicht richtig gestanden und einen müden Eindruck gemacht“, ärgerte er sich. Bereits nach sechs Minuten schmiss Ohmsen die Grüne Karte und ließ sein Team seinen Unmut spüren – ohne Erfolg (5:5/11.). Erst mit der Deckungsumstellung auf ein offensiveres 5:1 nach dem 10:10 (20.) bekamen die Einheimischen den gewünschten Zugriff und setzten sich das erste Mal mit vier Treffern ab (14:10/25.). Aber ein schlechtes Rückzugsverhalten brachte Altona wieder heran (17:16/33.). Doch plötzlich schien Wattenbek die Vorgaben verinnerlicht zu haben. Die „Peitschen“ rührten hinten Beton an, fingen Bälle ab, leiteten dadurch die erste und zweite Welle ein und kamen kontinuierlich zu Torerfolgen. Ein sagenhafter 14:1-Lauf in der folgenden knappen Viertelstunde entschied die Begegnung (31:17/47.). Ab der 50. Minute schonte Ohmsen seine Stammspielerinnen und überließ das Feld der jungen Garde. „Jede Spielerin ruft ihr Potenzial ab und bringt die Leistung auf die Platte. Ich kann mich auf jede Einzelne verlassen“, war Ohmsen voller Lob und Anerkennung für seine Truppe.

TSV Wattenbek: Kaube, Cornehl - Nell, Lietzau, Kühn (3 Tore), N. Schulz (1), Potratz (3/davon 1 Siebenmeter), Stegmann (2), Harms (6/1), Bustorf (8), Hollerbuhl (8), Klinke (1), Steinbeck (1).

SR: Meylahn/Simonsen (Pinneberg). – Zuschauer: 120. – Nächster Gegner: Owschlag/Kropp/Tetenhusen II (A/Sonnabend, 7. November, 17 Uhr).


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