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Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Ruhe und die bessere Physis: Wattenbek siegt im Verfolgerduell

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Ohmsen-Schützlinge setzen sich beim AMTV Hamburg mit 32:28 durch.

Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Wattenbek festigten durch ein 32:28 (14:15) beim AMTV Hamburg Rang 3 und erarbeiteten sich drei Spieltage vor dem Saisonende ein Zwei-Punkte-Polster (33:13) vor ihren Gastgeberinnen.

Danach sah es erst überhaupt nicht aus. Durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Leandra Kühn und Tanja Potratz fehlte das Abwehrzentrum der Gäste, und die ungewohnte Alternative mit Ana-Lena Bustorf und Janina Harms musste sich erst mal finden. Der AMTV legte ein 10:6 vor (15.). Gästetrainer Lars Ohmsen justierte von der Linie weiter nach. Aber erst in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte befreite sich seine Mannschaft und verkürzte von 11:14 (25.) auf 14:15 (30.). „Bis dahin fehlte der nötige Druck im Angriff“, erklärte Ohmsen. Das änderte sich mit dem Wiederanpfiff schlagartig. Mit einem 9:1-Lauf setzten sich die Wattenbekerinnen ab (23:16 aus Gästesicht /40.) und drohten anschließend zu überdrehen. Der AMTV kam auf 22:24 heran (47.). Doch Ohmsen griff rechtzeitig mit einer Auszeit ein, rief zu mehr Besonnenheit auf. „Diese Ruhe gepaart mit der besseren Physis führten uns zum Erfolg“, resümierte der Gästetrainer. Insbesondere hob er die Leistungen von Savannah Schulte und Katja Lietzau auf der noch neuen Position am Kreis hervor. Lietzau löste Schulte in den letzten knapp zehn Minuten ab, nachdem Letztere wegen eines heftigen Griffs an ihre Schulter ausgefallen war.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Kaube - Nell, Lietzau (5), Steinbeck (1), Schulte (1), Harms (7/ davon 2 Siebenmeter), Bustorf (2), Hollerbuhl (14/2), N. Schulz (1), Klinke (1).

Schiedsrichter: Hamerich/Surrow (Hamburg). – Zuschauer: 64. – Nächster Gegner: SC Alstertal-Langenhorn (H/Sonntag, 17 Uhr).


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