Fussball-SH-Liga : PSV-Trainer Patrick Nöhren fordert volle Konzentration

Startelf-Kandidat: In Lübeck wurde PSV-Routinier Marinko Ruzic (links, hier beim Spiel in Todesfelde gegen Florian Petzold) zuletzt nur eingewechselt. Gegen die Husumer SV darf er aber vermultich wieder von Anfang an ran.
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Startelf-Kandidat: In Lübeck wurde PSV-Routinier Marinko Ruzic (links, hier beim Spiel in Todesfelde gegen Florian Petzold) zuletzt nur eingewechselt. Gegen die Husumer SV darf er aber vermultich wieder von Anfang an ran.

Der Polizei-SV Union Neumünster empfängt am Sonnabend Mitaufsteiger Husumer SV. Nach dem Knüller beim VfB Lübeck gilt das Augenmerk nun den konterstarken Nordfriesen.

shz.de von
22. November 2013, 07:00 Uhr

Nach dem erfolgreich bestrittenen Knüller beim Spitzenreiter VfB an der Lübecker Lohmühle (1:1) wartet auf Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union Neumünster an diesem Wochenende eine vermeintliche Pflichtaufgabe. Denn wenn die Husumer SV morgen um 14 Uhr an der Stettiner Straße gastiert, reist der Viertletzte (18 Spiele/16 Punkte/29:40 Tore) zum Tabellensechsten (18/29/46:29). Das Hinspiel gewannen die „Polizisten“ bereits deutlich mit 4:0. „Im Kopf umschalten“ heißt also die Devise. Das fordert auch PSV-Trainer Patrick Nöhren: „Wir müssen genauso konzentriert sein wie in Lübeck – mit dem Unterschied, dass wir nicht so defensiv eingestellt sein werden und das Spiel selbst machen müssen. Von daher wird es eine ganz andere Partie.“

Der Gast, im Sommer ebenso wie der PSV als Verbandsliga-Meister aufgestiegen, ist durchaus gefährlich und war schon gegen so manches Topteam für eine Überraschung gut. So gab es sowohl gegen den VfB Lübeck als auch in Kropp (jeweils 1:1) und in Preetz (4:4) nicht unbedingt zu erwartende Punktgewinne. Die Stärke der Nordfriesen liegt im Konterspiel über den pfeilschnellen Torjäger Sebastian Kiesbye, der bereits zwölf Saisontreffer erzielte. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir da nicht ins offene Messer laufen. Nach eigenen Angriffen müssen wir schnell in die Rückwärtsbewegung kommen und die defensive Ordnung herstellen“, warnt Nöhren.

Personell sieht es bei den „Ordnungshütern“ gut aus. So haben Nöhren und sein Trainergespann beispielsweise in der Innenverteidigung die Qual der Wahl zwischen Marcel Pinkert, Felix Schulz und Yahya Sucu. Im defensiven Mittelfeld streiten sich mit Burhan Gülbay, Bastian Hasler und Christoph Pfützenreuter ebenfalls drei Akteure um zwei Plätze in der Startelf. Komplett gefüllt wird die Ersatzbank aber dennoch nicht sein, da die eigene Reserve zeitgleich in Bokhorst antritt und arge Verletzungsprobleme hat. Wer in der Kreisliga auflaufen wird, entscheidet sich aber erst kurzfristig. Dagegen ist Mittelfeld-Routinier Marinko Ruzic wieder ein klarer Kandidat für die Anfangsformation, da die Grün-Weißen gegen die defensiven Husumer voraussichtlich das Spiel machen müssen.

Polizei-SV Union: Nagel - Siedschlag, Pinkert, F. Schulz, Bock - Gülbay, Pfützenreuter - Khemiri, Ruzic, Soranno - Fürst. – Auf der Bank: Spantig - Sucu, Hasler, Möller, Scheinpflug, Witt. – Es fehlen: Bannow (Rückenprobleme), Zmijak (Aufbautraining), Bredahl (pausiert berufsbedingt), P. Schenzer (beruflich verhindert), M. Schulz, Bethke, Tinney, Raniewicz (spielen womöglich alle in der Reserve). – SR: Hahn (Kellenhusen). – Hinspiel-Ergebnis: Der PSV siegte klar mit 4:0 (Tore: Ruzic, Mercan, Fürst, Möller). – Courier-Tipp: Die „Polizisten“ gewinnen mit 3:1.

Außerdem spielen (Courier-Tipps in Klammern): morgen, 14 Uhr: Dornbreite Lübeck – Flensburg 08 (1:2), Preetz – Meldorf (3:1), Heide – Kropp (2:2), Schilksee – Eichede II (1:0), Strand 08 – Hagen Ahrensburg (2:0); Sonntag, 14 Uhr: Holstein Kiel II – Todesfelde (1:3), Heikendorf – VfB Lübeck (0:4), Hartenholm – Altenholz (0:2).

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