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Fussball-SH-Liga : PSV beim 3:0-Sieg in Heide eiskalt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Nöhren-Elf aus Neumünster bleibt durch einen Auswärtssieg im Kampf um Platz 2 dabei und schießt sich fürs Verfolgerduell mit Holstein II warm.

Neumünsters Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union liegt nach dem 31. Spieltag richtig gut im Rennen um die Vizemeisterschaft. Denn während die „Ordnungshüter“ ihre Auswärtsaufgabe beim Heider SV mit einem 3:0 (2:0)-Sieg lösten, strauchelten die Konkurrenten Preetzer TSV (0:2 gegen den TuS Hartenholm) und TSV Altenholz (1:3 beim NTSV Strand 08).

HSV-Trainer Thomas Möller redete nach Spielende nicht lange um den heißen Brei herum. „Jeder hat den Unterschied gesehen“, begann er seine Analyse. „Der PSV hat einen technisch guten Fußball gezeigt und seine Möglichkeiten eiskalt genutzt. Wir haben nach der Halbzeit in Unterzahl Moral gezeigt und teils sehr gute Chancen kreiert. Es gelang uns aber nicht, diese zu verwandeln. Da war der PSV einfach cleverer.“ Hinzu kamen die Fehler in der Dithmarscher Abwehr, die den Gast zum Toreschießen einluden. Das 0:1 ging auf die Kappe von Keeper Mats Hinrichs, der einen Schuss von Patrick Fürst zu kurz abwehrte, was Christian Scheinpflug im Nachsetzen aus 13 Metern Entfernung per Volley zur Gästeführung nutzte (26.). Nur wenig später folgte der zweite Schlag. Fürst tauchte im Strafraum unbedrängt vor dem Heider Schlussmann auf und setzte zum Lupfer an. „Ich sprang hoch und machte mich breit in der Hoffnung, den Ball zu erwischen. Doch irgendwie habe ich Fürst am Oberschenkel getroffen“, schilderte der Keeper die fragliche Szene, die zu seinem Ausschluss per Roter Karte führte. Felix Schulz schickte den ins Spiel gekommenen Nachwuchstorwart Robin Carstens in die falsche Ecke und verwandelte zum 0:2 (38.). Das Bemühen war den jetzt dezimierten Platzherren nicht abzusprechen. Doch das reichte nicht, um eine technisch und taktisch gut ausgebildete Elf wie Neumünster in Verlegenheit zu stürzen. Im zweiten Durchgang sah es besser aus, und an Chancen zur Resultatsverbesserung mangelte es in der Folge nicht. Doch vor allem Tobias Hass (53./70./88.) scheiterte aussichtsreich. Seine Teamkollegen machten es ihm nach. Ab der 60. Minute geriet der PSV in der Abwehrarbeit erheblich ins Trudeln. Hätte Dennis Spantig zwischen den Pfosten nicht so zupackend reagiert, wäre es für den Tabellenvierten möglicherweise noch einmal eng geworden. Stattdessen fiel die endgültige Entscheidung: Felix Schulz überlistete die auf Abseits spielende HSV-Hintermannschaft mit einem Diagonalball. Der eingewechselte Marinko Ruzic brauchte sich freistehend vor Heides jungem Schlussmann Carstens nur noch die Ecke auszusuchen (84.).

Heider SV – PSV 0:3 (0:2)

Heider SV: Hinrichs - Quade, Müller, Ladendorf, Lafrentz - Hoffmann, Peters - Rohwedder (65. Alex Hardock), Baese, Hass - Borwieck (37. Carstens).
Polizei-SV Union Neumünster: Spantig - Siedschlag, F. Schulz, Sucu, Bock - Möller (50. Zmijak), Gülbay, Hasler (47. Ruzic), Pfützenreuter - Scheinpflug (80. Tinney), Fürst.

Beste Spieler: Hass - Spantig, F. Schulz, Pfützenreuter. – Schiedsrichter: Becker (Bad Segeberg) – Zuschauer: 144. – Tore: 0:1 Scheinpflug (26.), 0:2 F. Schulz (38., Foulelfmeter), 0:3 Ruzic (84.). – Rote Karte: Hinrichs (Heide/37., Notbremse). – Nächster PSV-Gegner: Holstein Kiel II (H/Mittwoch, 19 Uhr).

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