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Handball : Pokalsieg: Wift III krönt seine tolle Saison

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Kreisligameister aus Neumünster ist auch im Parallelwettbewerb erfolgreich. Gut Heils Frauen lassen HSG WaBo keine Chance.

Große Freude herrschte jetzt bei den Handballmännern der SG Wift III und bei den Frauen des SC Gut Heil: Beide Teams siegten in ihren Kreispokal-Finalspielen in der KSV-Halle. Wift III vollendete damit eine nahezu perfekte Saison, die GHN-Frauen bereiteten ihrem scheidenden Trainer Thies Kroll mit dem Erfolg über WaBo ein tolles Abschiedsgeschenk. Die beiden Sieger sind für die erste Runde auf Landesebene qualifiziert.


Kreispokalfinale der Männer

SG Wittorf/FTN III – SC Gut Heil Neumünster 31:28 (16:11). Das Duell zwischen Kreisligameister Wift III und dem Kreisoberliga-Fünften Gut Heil begann ausgeglichen, ehe die Wittorfer von 4:4 auf 8:4 davonzogen. GHN-Coach Mark Stammler nahm ein Team-Time-Out, das seine Mannschaft kurzzeitig wieder in die Spur brachte (8:6), „doch es war leider nur ein Strohfeuer, und wir haben anschließend wieder die alten Fehler gemacht“, erklärte Stammler. Ein satter Fünf-Tore-Rückstand zur Pause war die Konsequenz. Auch nach dem Wiederbeginn hatte Gut Heil dem druckvollen Spiel der SG wenig entgegenzusetzen. Der Vorsprung des Kreisligisten wuchs auf sieben Tore an (22:15/38.). Gut Heil bewies Moral, mobilisierte noch einmal alle Reserven und verkürzte bis zur 57. Minute auf 26:29 – doch die Aufholjagd wurde nicht gekrönt, Wift III brachte den Vorsprung über die Zeit und vollendete eine (fast) perfekte Saison mit dem Pokal-Triumph. „Wir sind froh und stolz. Das war die Kirsche auf der Sahne“, freute sich Wift III-Coach Michael Knapp, dessen Team in der Liga – abgesehen von einem Unentschieden – alle Spiele gewann und auch im Pokal nicht zu schlagen war.

SG Wift III (Tore in Klammern): Gera - Trede, Klenz (1), B. Sievers (2), Gau (1), A. Siewers (3), Puphal (2), Mönke (3), Schelzig (2), Tomaschewski (11), Borde (5), Doose (1).

SC Gut Heil: Müller, Mannke, Köll – Knapp (3), Tietgen (7), Thomas (4), Velovic (2), Haupt (1), Kripgans (1), Neumann (6), Steffens, Hinz (3), Rohwedder, Steinfeld (1).

Kreispokalfinale der Frauen
HSG WaBo 2011 – SC Gut Heil Neumünster 22:29 (12:17). Im Finale ohne klaren Favoriten – beide Teams hatten die Kreisoberligasaison als Tabellennachbarn beendet – gelang Gut Heil zwar das erste Tor, doch die Anfangsphase gehörte der HSG WaBo, die die GHN-Deckung mit starkem Tempospiel förmlich überrannte. Weil aber Gut Heils Angriffsspiel auch rund lief, konnte WaBo sich nicht weiter als auf zwei Tore (7:5/8:6) absetzen. GHN-Coach Thies Kroll sah sich zu einem Team-Time-Out gezwungen – fortan biss sich WaBo an der gegnerischen Deckung immer mehr die Zähne aus. Über 9:9 drehte Gut Heil die Partie, warf sich zu einem 17:12-Vorsprung zur Pause. Die Dominanz des Kroll-Teams, bei dem Eugenia Hochberg die mit einem doppelten Bänderriss ausgewechselte Spielmacherin Inken Kroll nahtlos ersetzte und Carina Habermann im Tor mit zunehmendem Spielverlauf immer stärker wurde, setzte sich nach der Pause fort. Über 20:13 und 22:14 zog Gut Heil davon, lag zeitweise mit elf Toren Vorsprung vorne und sicherte sich letztlich souverän den Kreispokal. „Ich habe unser Spiel einfach nur genossen“, strahlte der scheidende GHN-Coach Thies Kroll nach dem Triumph am Hansaring und attestierte seinen Spielerinnen eine „ausnahmslos starke Leistung“.

HSG WaBo 2011: Gundlach, Kanopka - Knauft (10), Witten (2), Könnecke (1), Harder (1), Heisch (1), M. Henningsen (2), Schultz (3), Kölsch (1), S. Henningsen (1), Bass, L. Henningsen.

SC Gut Heil: Habermann - I. Kroll (1), Suhr (2), Hochberg (1), Szymkowiak, B. Kroll (4), Ebbesen (2), C. Seidel, J. Seidel (2), Hinz (1), Rathjen (13), Koeppen (3).

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