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Fussball-Kreisliga Neumünster : Padenstedt-Duo trifft im steten Wechsel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Marc Stöckhardt und Marcel Klein sind jeweils vier Mal erfolgreich. Der Meister SVT verliert, erzielt aber sein 100. Tor. Torpedo startet am 3. Juni in die Aufstiegsrunde.

Zum Abschluss der Kreisligasaison 2013/14 hat es die SG Padenstedt noch einmal richtig krachen lassen. Die „Orangen“ fertigten den SV Bönebüttel-Husberg auswärts mit 8:1 ab. Derweil ließ das Spitzenduo, bestehend aus dem SV Tungendorf (1:2 beim PSV II) und dem FC Torpedo (0:1 gegen den SV Boostedt), die Punktrunde gemächlich ausklingen. In Torlaune präsentierten sich der TSV Gadeland II (5:2 gegen den SV Wasbek) und der Ruthenberger SV (4:1 beim TSV Aukrug). Absteiger TuS Nortorf II verabschiedete sich mit einer 0:2-Niederlage gegen Gut Heil.

Einen ebenso traurigen wie peinlichen Ausgang der Saison gab es derweil beim VfR II. Das Team um das scheidende Trainerduo Carsten Hinrichsen/Matthias Hansen (zum FC Reher/Puls) trat zum zweiten Mal binnen zwei Wochen aus personellen Gründen nicht an. Die Folge ist eine erneute 0:5-Niederlage am grünen Tisch. Hieß der Gegner 14 Tage zuvor Padenstedt, war es nun der SV Bokhorst, welcher sich dadurch kampflos sogar noch von Rang 13 auf Platz 12 vorschob.

TSV Gadeland II – SV Wasbek 5:2 (2:1)

TSV Gadeland II: Macher - Marcus Slotosz, Christophersen, Scholz, Röder, T. Törper (63. Lemke), J. Hamann (69. Siegel), Dzierzawa, Neumann (75. A. Törper), Teegen, Schlüter.

SV Wasbek: M. Rüdiger - Lenz, Schümann, Gill, Wollny (59. Sorge), Krawtzow, Büttner, P. Rüdiger (55. Dahmke), Martin Slotosz, Stephan, Lehnert.

SR: Kurnaz (Torpedo). – Zuschauer: 70. – Tore: 1:0 T. Törper (13.), 2:0 Dzierzawa (16.), 2:1 P. Rüdiger (45.), 3:1 Lemke (65.), 4:1 Siegel (85.), 4:2 Martin Slotosz (86.), 5:2 Röder (88.).

Nach einer überlegen geführten Anfangsphase und der daraus resultierenden 2:0-Führung schaltete der TSV Gadeland II einen Gang zurück und ließ die Gäste besser ins Spiel kommen. Die Folge war der Anschlusstreffer durch Wasbeks Pasqual Rüdiger direkt vor dem Pausenpfiff (45.). „Kurz nach der Halbzeit hätten wir dann beinahe den Ausgleich kassiert, als Wasbeks Alexander Büttner zwei Mal alleine vor unserem Tor auftauchte, aber jeweils an unserem Keeper Nico Macher scheiterte. Wir wurden erst mit dem 3:1 wieder wacher“, erklärte Gadeland II-Coach Björn Sehm, der sich in der Folge aber keine Sorgen um die drei Punkte mehr machen musste.

TuS Nortorf II – SC Gut Heil 0:2 (0:0)

Nortorf II: Spilker (80. Maaß) - Hellberg, Bobsien, Steen, Grimm, Sierck, Nitsch, Lang, Heiden (58. L. Hülsen), Majtamal, Seefeldt (69. Sommerfeldt).

SC Gut Heil: Malchau (82. Reimer) - Szyszkowski, Matthes (64. von Rüschen), Rüschmann, Berger, G. Xhemajli, Bara (73. A. Xhemajli), Hansen, Hyseni, Saliuki, Reimers.

SR: Paetau (Bokhorst). – Zuschauer: 30. – Tore: 0:1 Hyseni (57.), 0:2 Hyseni (67.).

Trotz sommerlicher Temperaturen verabschiedete sich der bereits als Absteiger feststehende TuS Nortorf II ordentlich aus der Kreisliga und hielt nicht nur die Null zur Pause, sondern hätte nach dem Seitenwechsel sogar in Führung gehen können, als Mattis Lang zwei Mal freistehend vor GHN-Keeper Patric Malchau an selbigem scheiterte. Durch zwei missglückte Klärungsversuche verhalfen die Blau-Weiß-Roten dann aber den Gästen in Person von Kushtrim Hyseni zur 2:0-Führung. Im Anschluss gab es noch Möglichkeiten auf beiden Seiten, ehe in der Schlussphase dann die Luft etwas raus war und sich die Protagonisten mit dem Ausgang abfanden. „Es war noch mal eine ansprechende Leistung von uns. Wir haben über weite Strecken nicht viel zugelassen. Gleichwohl hätte Gut Heil noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können“, resümierte Nortorf II-Coach Sven Bannach.

Aukrug – Ruthenberg 1:4 (1:2)

TSV Aukrug: Schmuck - Erfurt, Tietz (41. A. Müller), H. Althaus, Anczykowski, S. Althaus, S. Müller, Bringmann, Rickert, Reinke-Allais (64. C. Althaus), Hausberger (64. Braun).

Ruthenberger SV: Kirgil - Fischer, Meyer, Schramm, Pfeifer, Akischkin (75. Koch), Yilmaz, Albin (60. Scheer), Stawecki (68. Deniz), Maier, Leinweber.

SR: Sander (Padenstedt). – Zuschauer: 50. – Tore: 0:1 Schramm (24.), 0:2 Stawecki (35.), 1:2 A. Müller (44.), 1:3 Bringmann (47., ET), 1:4 Leinweber (64.).

Laut Spielertrainer Klaus Tietz hatte sich sein TSV Aukrug die Pleite absolut selber zuzuschreiben: „Das war eine hochverdiente Niederlage. Ruthenberg war bissiger, und wir waren mit den Gedanken wohl schon in der Sommerpause.“ Auch der 1:2-Anschlusstreffer von Alexander Müller zum psychologisch oftmals wertvollen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (44.) brachte den Blau-Weißen keinen Schwung. Denn das 1:3 – ein eigentlich sehr schöner Kopfballtreffer von Claas Bringmann, der den einzigen Makel hatte, dass er den Weg ins eigene Tor fand – fiel kurz nach dem Wiederanpfiff (47.). „Das hat uns das Genick gebrochen“, meinte Tietz, der zu allem Überfluss auch noch mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden musste. Ferner knackte Aukrug in diesem Spiel – ausgerechnet mit Bringmanns Eigentor – die 100-Gegentreffer-Marke (101) und stellt somit die schlechteste Defensive der Liga.

PSV II – SV Tungendorf 2:1 (0:0)

Polizei-SV Union II: Seelow - Wolter, Wutzke (40. Adrian), Meyer, F. Schenzer, Puphal, Zielinski, Attard (71. Will), T. Valentin (88. Schuboth), Seipt, Waziri.

SV Tungendorf: Waldeck - Feigel (46. Sarau), Schlotfeldt, Krauel, A. Stölting, Möller (65. Peschank), C. Stölting, Czekay, Nupnau, Beck, Ahlert.

SR: Kupka (Bokhorst). – Zuschauer: 50. – Tore: 1:0 Waziri (57.), 2:0 T. Valentin (81.), 2:1 Czekay (90.). – Gelb-Rote Karte: Krauel (Tungendorf, 90./+2, Unsportlichkeit).

Die Elf von PSV II-Übungsleiter Kay Valentin beschenkte ihren Coach in dessen letztem Spiel mit einem 2:1 gegen den Meister. „Das hätte man sich ja kaum besser ausmalen können“, kommentierte Valentin, dessen Amt zur neuen Serie sein Bruder Tim übernehmen wird. Grundsätzlich war aber der SVT spielbestimmend. Doch die gefährlicheren Aktionen verzeichneten die konternden „Ordnungshüter“. So richtig wach wurde der zukünftige Verbandsligist erst nach dem 2:0 durch Tim Valentin (81.). „Danach hat uns Torwart Jan Seelow unzählige Male gerettet“, wusste Kay Valentin, bei wem er sich bedanken durfte. Dennoch war SVT-Stürmer Torben Czekay in der letzten Minute der regulären Spielzeit noch einmal erfolgreich und markierte seinen 39. Saisontreffer. Dadurch hat sich Czekay nicht nur den Titel „Torschützenkönig“ mit dem Riesenvorsprung von 13 Treffern vor dem zweitplatzierten Kevin Zibell (Gadeland II/26) gesichert, sondern mit dem SVT auch die 100-Tore-Marke geknackt.

FC Torpedo – SV Boostedt 0:1 (0:1)

FC Torpedo 76: Hagen - Harder, Fund, Oelze (46. Rantzsch), Hein (80. Gosch), Matthis, Borgert, Berisha (46. Gläske), Grümmer, Eggers, Simsek.

SV Boostedt: Gaycken - Kairies, Lienhöft, Eckhardt, Schröder, Schramm, Wehde (80. Unseld), Lehmann, Junkuhn, D. Fanasch, Wziontek.

SR: G. Kessler (Husberg). – Zuschauer: 30. – Tor: 0:1 Eckhardt (15.). – Gelb-Rote Karte: Simsek (Torpedo/54., Unsportlichkeit). – Bes. Vork.: Hagen (Torpedo) pariert Foulelfmeter von Eckhardt (70.).

„Wir waren in der ersten Halbzeit mit dem Kopf nicht bei der Sache“, zeigte sich Torpedo-Trainer Thomas Michalowski unzufrieden mit der Leistung seiner Equipe. Boostedt hingegen kniete sich rein, investierte mehr und wirkte frischer. Somit war der 0:1-Halbzeitstand auch vollkommen verdient. Insbesondere nach dem Platzverweis für Erkam Simsek (54.) stimmte aber die Einstellung bei den nun in Unterzahl befindlichen Hausherren. „Aber auch das hat nicht gereicht. Boostedt hat jede Menge guter Chancen kläglich vergeben. Wir waren mit dem 0:1 noch bedient“, kommentierte Michalowski abschließend. Am kommenden Dienstag, 3. Juni, geht es für Torpedo in der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga weiter. Der FC trifft dann um 19 Uhr auf den Verlierer der Auftaktpartie zwischen dem SV Wahlstedt und dem VfL Kellinghusen.

Bönebüttel-Husberg – Padenstedt 1:8 (1:5)

SV Bönebüttel-Husberg: Cakar - Jeske, Siedler, Marquardt, Buhrmester, Greier, Kröger, Golland, Stoffers, F. Witt (64. von Ahrentschildt), Velovic.

SG Padenstedt: Stichert - Scheider (46. Ramm), Anlauf, Mi. Klein (60. Rückert), Burow, Stöckhardt, C. Wilk, Breiholz, Steggewentze (46. Dittmann), Ma. Klein, Hartwich.

SR: Maschewski (Olympia). – Zuschauer: 50. – Tore: 0:1 Ma. Klein (15.), 0:2 Stöckhardt (18.), 0:3 Ma. Klein (21.), 0:4 Stöckhardt (27.), 1:4 F. Witt (29.), 1:5 Ma. Klein (44.), 1:6 Stöckhardt (65.), 1:7 Ma. Klein (73.), 1:8 Stöckhardt (81.).

Die beiden Padenstedter Sturmspitzen Marcel Klein und Marc Stöckhardt wechselten sich mit dem Toreschießen munter ab und netzten jeweils vier Mal ein. „Die haben wir einfach nicht in den Griff gekriegt. Unsere Innenverteidigung war zu langsam für die beiden“, musste Husbergs Trainer Andreas Evers einsehen. Etwas verärgert war er darüber, dass die Gegentreffer stets nach dem gleichen Muster gefallen waren: „Es waren immer Konter mit einem Pass in die Schnittstelle. Das war für uns ein gebrauchter Tag.“ Neben der guten Padenstedter Leistung gab es für Evers aber trotz der Klatsche noch etwas positiv hervorzuheben: „Schiedsrichter Andreas Maschewski hat mit viel Fingerspitzengefühl gepfiffen – Respekt.“

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