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Turnen : Olympia steigt auf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die jungen Neumünsteranerinnen sind im Bezirk die Nummer 1 und dürfen künftig in der Verbandsliga ran.

„Das ist das Ergebnis jahrelangen kontinuierlichen Trainings und einer gesunden Portion Ehrgeiz“, freut sich Trainerin Simone Wiebe über den ersten Platz der Turnerinnen des MTSV Olympia in der Bezirksliga Ost und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga.

Beim dritten und letzten Wettkampftag in Großhansdorf belegten Kaya Ay, Jella Hamann, Sophie Kordts, Julia Radtke und Stephanie von der Stein im Wettkampf mit zehn Mannschaften aus Kiel, Rendsburg, Eckernförde und Großhansdorf zwar „nur“ den zweiten Rang, konnten sich aber auf Grund ihrer Konstanz (ein Sieg und zwei zweite Plätze) als Gesamtsiegerinnen feiern lassen.

Gleich am ersten Gerät, dem Sprung, erturnten sich die 13- bis 18-jährigen Neumünsteranerinnen ein anständiges Punktepolster und damit Sicherheit für die nächsten Stationen. So gelangen ihnen anschließend am Stufenbarren ebenfalls überzeugende Darbietungen. Hier stachen besonders Hamann und Ay mit anspruchsvollen und sauber ausgeführten Übungen heraus. Letztere hatte dann am Balken weniger Glück. Sie musste das Gerät bei den schwierigen Elementen mehrfach verlassen. Ihre Teamkolleginnen konnten diesen Punkteverlust aber durch souveränes Turnen wieder wettmachen.

Im letzten Durchgang, am Boden, zeigten die Olympianerinnen einmal mehr, dass dieses ihre Paradedisziplin ist. Sie hatten seit dem Wettkampf zuvor zahlreiche neue Elemente mit hohem Schwierigkeitsgrad eingeübt und die Choreographie noch einmal verfeinert und konnte so die Konkurrenz eindeutig dominieren. Hamann erzielte mit ihrer Vorführung und 13,10 Punkten die absolute Tageshöchstnote und sicherte sich damit auch den ersten Rang in der Einzelwertung.

„Die Mädchen waren überglücklich über ihren Aufstieg“, beschreibt Trainerin Wiebe die Gefühlswelt ihrer Schützlinge. Sie ist sich auch im Klaren darüber, dass die Anforderungen in der Verbandsliga deutlich höher sein werden und für ihr Team, zu dem auch Lisa Stüben als weitere Übungsleiterin sowie Tochter Miriam als Choreographie-Expertin und Kampfrichterin gehören, noch eine Menge Arbeit bevorsteht. Aber Simone Wiebe schaut optimistisch in die Zukunft: „Ein guter Mittelplatz ist durchaus realistisch.“

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