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Fussball-Regionalliga Nord : Ohne Harrer keine Durchschlagskraft

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der VfR Neumünster beklagt eine schwere Verletzung seines Angreifers.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Eine Niederlage trotz eigener Führung, irgendwie dusselige Gegentore, eine schwere Knieverletzung von Angreifer Michél Harrer, Punktgewinne der Konkurrenz, der Sturz von Platz 13 auf den Abstiegsrang 16 und am Ende rund 240 Kilometer Heimreise am Sonntagabend – alles das, was am Wochenende gegen den VfR Neumünster laufen konnte, lief auch tatsächlich gegen die Rasensportler. Mit dem 1:3 in Cloppenburg endete überdies eine kleine Erfolgsserie von zuvor fünf Spielen ohne Niederlage.

„Wir sind sehr enttäuscht, zumal wir neben dem 1:3 auch noch zwei Verletzungen zu verkraften haben“, erklärte VfR-Trainer Ervin Lamce, der neben Harrer ebenfalls Christian Rave verlor. Letzterer wurde in der 56. Minute ein- und nur 23 Minuten später wieder ausgewechselt. Der 24-Jährige fing sich einen Pferdekuss ein. Es waren allerdings nicht (nur) die Verletzungen, die den Gästen den Zahn zogen. Vielmehr war es der Sonntagsschuss aus mehr als 30 Metern, mit dem Cloppenburgs Tim Steidten kurz vor dem Wechsel – zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend – das 1:1 erzielt hatte. „Ein Supertor“, wie auch Lamce befand. Der Coach der Neumünsteraner war bis zu diesem Glücksmoment des BVC-Verteidigers mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Wir sind gut angefangen, waren in den Zweikämpfen präsent und hatten alles im Griff“, analysierte der 41-Jährige. Ärgerlich sei, so Lamce, die Entstehung des zweiten Gegentreffers gewesen, als die VfR-Defensive nach einem Eckstoß nicht bissig genug agierte. Auch für den Schützen des Cloppenburger 2:1, Andreas Gerdes-Wurpts, hielt Lamce ein Lob parat: „Er ist halt ein typischer Torjäger.“ Ein solcher war in Lamces Reihen nicht auszumachen. „Ohne Harrer fehlte uns vorne die Durchschlagskraft“, sah der VfR-Trainer die Felle davonschwimmen.

Cloppenburgs Coach Jörg-Uwe Klütz meinte: „Bis zum 1:1 war der VfR klar das bessere Team.“ Als positive Momente nannte er die Körpersprache seiner Truppe in Hälfte zwei und zwei Treffer nach Standards. „Freistöße und Ecken hatten wir am Sonnabend im Training noch geprobt“, verriet Klütz.

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