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Handball-KREISLIGEN NEUMÜNSTER/RD-ECK : Nur Wifts „Vierte“ punktet doppelt

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Männer- und Frauenmannschaften erleben einen eher bescheidenen Saisonstart. Das Frauenderby zwischen Bramstedt und Wattenbek II endet remis. Die Männer der HSG WaBo steigen freiwillig in die Kreisklasse A ab.

Der Vorhang ist geöffnet, der Startschuss in den neuen Handball-Kreisligen Neumünster/Rendsburg-Eckernförde gefallen. Bei den Frauen waren drei Vertreter der Schwalestadt im Einsatz und blieben allesamt sieglos. Das Derby Bramstedter TS gegen TSV Wattenbek II endete remis (20:20), die HSG 91 Nortorf II unterlag in Owschlag dem ersten Spitzenreiter der neuen Serie, SV Hüttener Berge (12:18). Bei den Männern ergatterte die SG Wift IV ihre ersten zwei Punkte (24:21 im Kreisderby gegen die HSG 91 Nortorf II), der SV Tungendorf musste sich beim TSV Alt Duvenstedt II mit 17:23 geschlagen geben. Erster Tabellenführer ist der TSV Owschlag II, der sich mit 34:28 bei der HSG Hamdorf/Breiholz II behauptete. Für einen Paukenschlag sorgte die HSG Wankendorf/Bornhöved 2011, die sich kurz vor Saisonbeginn freiwillig in die Kreisklasse A verabschiedete.

Kreisliga Männer

SG Wift IV – HSG 91 Nortorf II 24:21 (12:11). Den Gastgebern wurde von den Nortorfern nichts geschenkt, die Tore fielen zu Beginn im stetigen Wechsel (5:5/8.). Erst danach bauten die Blau-Weißen eine Drei-Tore-Führung auf (8:5/11.), die bis zur Pause aber wieder schmolz (12:11). In der zweiten Halbzeit ließ Wift IV nur noch einmal (36.) einen Ausgleichstreffer zu und kam über die Stationen 18:16 (45.) und 20:18 (51.) zum 24:21-Erfolg.

SG Wift IV: Rohlf - Blöcker (8), Schillhorn (6), Kurepkat (2), Grass (2), Kramer, Naumann (4), Tauck (2), Albrecht.

HSG 91 Nortorf II (Torschützen wurden nicht übermittelt): Reese, Rousseau - Stapelfeld, Röhl, Delfs, Klindt, Hanisch, Sievers, Ulrich, Krey, Kowalczyk.


TSV Alt Duvenstedt II – SV Tungendorf 23:17 (12:8). „Das Spiel war von übertriebener Härte gekennzeichnet, die leider nicht geahndet wurde“, berichtete SVT-Betreuerin Janine Säring. Die Gäste vergaben sage und schreibe 13 „Hundertprozentige“ und konnten Alt Duvenstedt II unterm Strich nicht wirklich gefährlich werden. „Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft, nur haben wir leider gegen uns selbst verloren“, stöhnte Säring.

SV Tungendorf (Tore in Klammern): Pollak, Lother - Henkel, Bottke (1), Meder (2), Schwenck, Horst, M. Kraft (1), D. Kraft (2), Deutschmann (3), P. Schmidt-Holländer (6), Gass (2).

Kreisliga Frauen


Bramstedter TS – TSV Wattenbek II 20:20 (10:12). Die BT kam erst Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel. Die Abwehr agierte anfangs zu zaghaft, im Angriff fehlte meist der Drang zum Tor. Obwohl Swantje Jantzen zwischen den Pfosten etliche Bälle entschärfte, lagen die Gäste permanent vorn. Beim 16:19 (54.) schien die Partie entschieden zu sein, dann brachte Bramstedt die Umstellung der Deckung auf 6:0 den gewünschten Erfolg. Exakt 36 Sekunden vor Schluss machten die Gastgeberinnen mit ihrem 20. Treffer doch noch einen Punktgewinn perfekt. „Wenn man fast das gesamte Spiel über hinten liegt, muss man mit einem Zähler zufrieden sein“, bilanzierte BT-Trainer Jörn Giesecke.

Bramstedter TS (Tore in Klammern): Jantzen, Muschner - L. Maczeyzik (1), Wiese (2), Knödler (3), Lapöhn (1), I. Blume, Staschik, Beenß, Poggensee (1), K. Blume, S. Maczeyzik (3), Lücht (6), Mehrens.

Wattenbek II: Aufstellung und Torschützinnen wurden nicht übermittelt.


SV Hüttener Berge – HSG 91 Nortorf II 18:12 (9:3). Nortorf begann unsicher und musste gleich zu Beginn einem Rückstand hinterherrennen. Ganze drei Treffer vor der Pause spiegelten die Probleme der HSG wider. „Ann-Christin Paulsen im Tor hatten wir es zu verdanken, dass wir trotzdem in Schlagdistanz bleiben konnten“, berichtete Nortorfs Sprecher Jan Henrik Schafranski. Tanja Graap, die in der zweiten Hälfte zwischen die Pfosten rückte, stand Paulsen in nichts nach, ferner lief es vorne nun deutlich besser. Die Partie gestaltete sich dementsprechend ausgeglichener, der Rückstand konnte aber nicht mehr aufgeholt werden. „Wir können auf die zweite Halbzeit aufbauen und trotz der Niederlage optimistisch auf die nächsten Partien schauen“, resümierte Schafranski.

HSG 91 Nortorf II: Paulsen, Graap - Sinn (1), Rathjen (2), Bundtzen, M. Döring (2), J. Döring (3), Neumann (2), Pflugradt (1), Rohde, M. Trede (1), Wriedt, Kasch.

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erstellt am 12.Sep.2013 | 10:00 Uhr

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