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Handball-Kreisliga RD-ECK/NMS Frauen : Nortorf II klagt über eine „Klebekugel“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Reserve der HSG 91 kommt mit dem Haftmittel nicht zurecht. WaBo II gewinnt das Derby in Bad Bramstedt.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 09:00 Uhr

Die Frauen der HSG WaBo 2011 II sorgten in der Handball-Kreisliga erneut für eine Überraschung. Gab es im Hinspiel gegen die Bramstedter TS bereits ein Remis (11:11), heimste die Wankendorf-Reserve diesmal gar zwei Punkte bei den Rolandstädterinnen ein (19:17). Der TSV Wattenbek II holte in einer torarmen Partie gegen den Büdelsdorfer TSV (10:10) einen Zähler, während die HSG 91 Nortorf II bei der HSG Hohn/Elsdorf II recht deutlich mit 18:24 verlor. Somit „schippern“ die Bramstedter TS und Wattenbek II weiter im Tabellenmittelfeld, während WaBo II und Nortorf II sich weiterhin auf den beiden Abstiegsplätzen befinden.

Bramstedter TS – HSG WaBo 2011 II 17:19 (7:9). Die BT verschlief die ersten Minuten total. In der Abwehr spielte jede Akteurin für sich, auch fehlten die Absprachen untereinander. Im Angriff wurden auch die klarsten Möglichkeiten vergeben. Erst in der zehnten Minute brachten die Gastgeberinnen den Ball erstmals im gegnerischen Tor unter (1:5). Zu diesem Zeitpunkt waren unter anderem schon zwei Siebenmeter vergeben worden. Nach einem Team-Time-Out lief es in der Abwehr besser, allerdings fehlten im Angriff weiterhin die Abgeklärtheit und die Ruhe, um erfolgreich zu sein. So ging Wankendorf/Bornhöved II verdient mit einer 9:7-Pausenführung in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff verlor die Partie auf beiden Seiten zunehmend an Niveau, was an vielen technischen Fehlern und vergebenen Tormöglichkeiten lag. Des Öfteren hatte die BT die Chance zum Ausgleich, schaffte diesen aber nicht mehr. Die Gäste lagen fünf Minuten vor Schluss gar mit fünf Toren in Führung und schaukelten den Vorsprung über die Zeit. Für Bramstedt reichte es nur noch zu Ergebniskosmetik.

Bramstedter TS (Tore in Klammern): Jantzen, Muschner - T. Lapöhn, Staschik (1), L. Maczeyzik (1), B. Lapöhn, Knödler (2), Wiese (6), Kruge, S. Maczeyzik (1), Steinhauer (1), Schmitt, Poggensee, Mehrens (5)
HSG WaBo 2011 II: Schröder, Frank - M. Henningsen (7), Knauft (3), Gebhard, Kossowski (7), Kugel (1), Wolfgramm, S. Henningsen, Barg, Schweim (1), Kölsch, Jensen.

HSG Hohn/Elsdorf II – HSG 91 Nortorf II 24:18 (14:8). „Die Vorzeichen waren wesentlich besser als in den vergangenen Wochen. Alle waren wieder halbwegs genesen und hoch motiviert. Leider hatten wir arge Probleme mit dem ,vollgebackten’ Spielgerät, was zu etlichen technischen Fehlern führte“, berichtete Nortorfs Betreuer Jan-Henrik Schafranski von einigen Problemen mit dem Haftmittel. Über die Stationen 1:2 (3.) und 3:5 jeweils aus Gästesicht (10.) liefen die Nortorferinnen einem Rückstand hinterher. Zwar spielten die Gäste immer wieder Möglichkeiten heraus, reihten allerdings auch viele Fehlpässe aneinander. Hohn/Elsdorf II stellte das Resultat auf 9:3 (14.) und lag fünf Minuten vor der Pause gar mit acht Treffern vorn (13:5). Bis zum Wechsel verkürzten die Gäste auf 8:14. Zwar lief es in der zweiten Halbzeit in Nortorfs Abwehr besser, jedoch kam es zu weiteren Fehlern bei Pässen und Torwürfen auf Grund der ungewohnten „Klebekugel“. Über 18:10 (35.) und 21:14 (44.) fuhren die Gastgeberinnen den Karren sicher nach Hause. „Auf unsere spielerische Leistung können wir aufbauen“, meinte Schafranski und merkte überdies kritisch an: „Wenn man zwei Verbände für den Spielbetrieb zusammenlegt, sollte man auch einheitliche Regelungen schaffen, was Haftmittel angeht.“

HSG 91 Nortorf II: Graap, Küchenmeister - Förster (5), M. Döring, J. Döring, Sinn (6), Neumann (2), Ratjen (4), Pflugradt, Schultz, Bundtzen (1), Wriedt.


TSV Wattenbek II – Büdelsdorfer TSV 10:10 (5:5). Es war eine zähe erste Halbzeit, in der die Führung stetig wechselte, ehe es zur Pause 5:5 hieß. In den zweiten 30 Minuten kamen die Wattenbekerinnen besser ins Spiel und gingen gar mit 10:6 in Führung (47.). Jedoch verlor die Oberligareserve danach wieder den Faden, sodass die Gäste aus Büdelsdorf ausgleichen konnten (10:10, 52.) – und so stand acht Minuten vor Schluss bereits das Endresultat fest. Erst eineinhalb Minuten vor Schluss hatte Wattenbek II erneut die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, verlor aber den Ball und gab Büdelsdorf nochmals die Chance, das Zepter an sich zu reißen. Durch eine starke Abwehrleistung retteten die Gastgeberinnen jedoch das Unentschieden. „Büdelsdorf machte es uns mit einer 5:1-Abwehr in den gesamten 60 Minuten schwer, überhaupt mal einen vernünftigen Angriff zu starten. Nur durch Eins-gegen-eins-Situationen kamen wir zum Erfolg“, resümierte Wattenbeks Trainer Axel Reese.

TSV Wattenbek II: Röscheisen - Bahr, Meier-Mielke (2), Müller (1), Naber, Reese (3), Ruske (2), Schmahl, Schmidt (2), Schoch.

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