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Handball-Kreisoberliga MItte Männer : Niederlage tut Gut Heil weh

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

GHN agiert am Ende zu nervös. Die beiden Topteams liegen weiter Kopf an Kopf.

Weiter vorneweg marschieren die SG Wift III und die SG Bordesholm/Brügge II in der Männerhandball-Kreisoberliga. Gut Heil hingegen erlitt einen Rückschlag im Spitzenkampf, während die HSG 91 Nortorf im zehnten Saisonspiel zum neunten Mal den Kürzeren zog.

SG Bordesholm/Brügge II – HSG 91 Nortorf 38:29 (20:14). „Wir hatten das Spiel zu jeder Zeit im Griff“, beschrieb SGBB-Trainer Eike Rix, wie seine Mannschaft früh vorlegte (6:3/9.) und die Führung stetig ausbaute (15:10/22.). Auch im zweiten Durchgang reichte es, dass die Gastgeber zwischenzeitlich einen Gang höher schalteten (30:22/44.). HSG-Coach Thies Ahlrichs beklagte die fehlende Körperspannung und das schlechte Abwehrverhalten seiner Truppe, stellte aber klar: „In Bordesholm muss man nicht gewinnen.“ Seinem Gegenüber Rix gefiel die sich in der Torschützenliste widerspiegelnde Mannschaftsleistung und hatte angesichts derer nur Kleinigkeiten zu bemängeln: „Die Aggressivität in der Abwehr war ein wenig steigerungsfähig, und im Angriff hätten wir noch konzentrierter und zielstrebiger spielen können.“

SG Bordesholm/Brügge (Tore in Klammern): Möller, Nielsen - Behnfeld (11), Lau (7/davon 4 Siebenmeter), Thielsen (5), Britschin (1 Siebenmeter), Fuhrmann (1), Haß (3), Röscheisen (1), Scherwinski (2), Sarau (1), Koch (4), Glumm (2).

HSG 91 Nortorf: D. Reese, Schulz - Förster (11), Jansen (2), Klindt (5), M. Reese (1), Siebken (1), F. Reese, Bahr (3), Weimann (3), Rohwer (1), Stricker (1), Dreeßen (1).

Nächster SGBB-Gegner: HSG Horst/Kiebitzreihe II (A/Sonnabend, 17.15 Uhr). – Nächster Nortorf-Gegner: TSV Alt Duvenstedt II (H/Sonntag, 15 Uhr).

SC Gut Heil Neumünster – HSG Horst/Kiebitzreihe II 24:27 (13:10). „Das ist die erste Niederlage, die richtig weh tut“, ärgerte sich GHN-Coach Mark Stammler vor dem Hintergrund, dass seine Mannschaft die Gäste 55 Minuten lang „richtig gut“ (O-Ton) im Griff hatte. Immer wieder konnten sich die „Männer vom Wasserturm“ sowohl vor der Pause (9:6/19.) als auch danach (19:16/47.) auf drei Tore absetzen. „Unsere Abwehr war bärenstark, und die Abläufe haben gegriffen“, berichtete Stammler. Doch in den entscheidenden letzten Minuten agierten die Einheimischen zu nervös und leiteten durch individuelle Fehler selbst die Niederlage ein. Über die Station 24:24 (57.) kam es zum 24:27-Endstand. „Wenn man die klaren Dinger nicht macht und nur vier von neun Siebenmetern verwandelt, darf man sich nicht beschweren“, lautete Stammlers Fazit.

SC Gut Heil: F. Müller, Mannke - Tietgen (4/3), Knapp, Theen, Velovic, Thomas, Neumann (4), Steffens (2), Woop (5), Westphal (1), Steinfeld (1), L. Müller (1), Fleischer (6/1).

Nächster Gegner: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II (A/Sonnabend, 13 Uhr).

SG Wittorf/FTN III – HSG Kremperheide/Münsterdorf II 36:25 (18:11). Nach noch nicht einmal einer Viertelstunde wies der Spitzenreiter eine komfortable Acht-Tore-Führung auf (11:3/14.). „Es schien, als sei unser Gast auf Schadensbegrenzung aus“, deutete Wift III-Trainer Michael Knapp die Taktik des ersatzgeschwächten Gegners an. Der Tabellenführer machte es sich in der Folge selbst unnötig schwer und ließ die HSG-Reserve auf zwei Treffer herankommen (22:20/41.), ehe Knapp mit einem Team-Time-Out reagierte und von seinen Männern das entscheidende Engagement einforderte. Mit drei Treffern in Folge stellte der Favorit die Weichen (25:20/45.). „Die zwei Punkte waren zu keiner Zeit wirklich gefährdet“, meinte Knapp.

SG Wittorf/FTN III: Göttsche, Hübner - Gau (5), Puphal (6), Mönke, Schelzig (2), Tomaschewski (9), Steffen (8/4), Klenz, Aust (2), Gera, Schmitt (4).

Nächster Gegner: SG Kollmar/Neuendorf (A/Sonnabend, 16.30 Uhr).

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