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Frauenhandball / 3. Liga Nord : Mit Feuer und ganz viel Tempo: Wattenbek überrollt OKT

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Aufsteiger bejubelt am ersten Spieltag einen vor allem in der Höhe überraschenden 26:17-Erfolg.

Geradezu furios ist Aufsteiger TSV Wattenbek in die 3. Liga Nord der Handballerinnen gestartet. Die „Peitschen“ bezwangen die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen klar mit 26:17 (12:11).

Von Beginn an war aufseiten der Einheimischen keine Nervosität auszumachen. Im Gegenteil: Wattenbek bot Tempohandball, setzte die 6:0-Formation der Owschlagerinnen immer wieder unter Druck. Die Gastgeberinnen agierten in einem 5+1, wobei sich Anne Zellmer offensiv um die im linken HG-Rückraum aufgestellte Imke Seidel kümmerte. Weil auch Torfrau Katharina Kaube gleich wach war und zwei Paraden zeigte, legte Wattenbek ein 3:1 vor (5.). Bei den zwischenzeitlichen Spielständen von 8:5 (16.) und 10:5 (18.) nahmen die Gäste zwei Auszeiten. Erst die zweite sollte Wirkung zeigen, nachdem zuvor Vivien Zittlau am Kreis und Janina Harms im Mittelblock ein effektives Wechselspiel im Wattenbek-Dress geboten hatten. Erschwerend kam für die Einheimischen dazu, dass nach dem 11:6 (21.) Harms wegen eines Wechselfehlers die erste Zeitstrafe in der Drittligahistorie der „Peitschen“ kassierte. Bis zum Pausenpfiff war ferner in Wattenbeks Angriff der Wurm drin, sodass OKT auf 11:12 verkürzen konnte (30.).

Nach einem hektischen Wiederbeginn – das erste Tor fiel erst in der 34. Minute (13:11 durch Katja Lietzau) – setzte sich Wattenbek wieder ab (16:12/39.), abermals schmissen die Gäste die Grüne Karte. Die dritte Auszeit bewirkte jedoch rein gar nichts, am Ende eines fulminanten 6:0-Laufs hieß es 20:12 für den Neuling (44.). Dabei gelang es den Wattenbekerinnen, Owschlags Defensive derart zu binden, dass Hannah Pauli und Harms im Rückraum ein ums andere Mal freie Bahn hatten. Erst nach einem Torwartwechsel stabilisierten sich die Gäste, die ansonsten am Langenheisch jede Menge Standhandball ohne Konzept präsentierten. Beim 24:14 durch Pauli lag Wattenbek erstmals mit zehn Treffern vorn (50.), nach einer gemächlichen Schlussphase hieß es schließlich 26:17. „Nach den durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitung ist nicht zu erklären, wo meine Mannschaft dieses Feuer hergeholt hat“, staunte selbst Wattenbeks Coach Andreas Juhra über den 1a-Saisonstart.

TSV Wattenbek: Kaube - Lietzau (1 Tor), Pauli (5), Bech (3), Harms (5), Zellmer (3), Bahde (4), Judycka (2), Krolak (1), Kühn (1), Zittlau (1), Schult.

Schiedsrichter: Piatkowski/Pieszkalla (Hamburg). – Zuschauer: 199. – Nächster Gegner: TSV Nord Harrislee (A/Sonnabend, 23. September, 17 Uhr).

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