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1. Bundesliga der Bohlekegler : Meister Phönix für Eintracht zu stark

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner ziehen gegen Kiel zwei Mal den Kürzeren.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2014 | 10:00 Uhr

Nichts zu bestellen hatte jetzt der SKC Eintracht 03. Neumünsters Erstligakegler verloren gegen den amtierenden Deutschen Meister SG ETV/Phönix Kiel sowohl auswärts als auch tags darauf zu Hause klar mit 0:3. Die Schwalestädter sind nun auf den vorletzten Platz zurückgefallen und müssen ernsthaft um den Klassenverbleib zittern, während die Kieler Platz 1 einnehmen. Der Eintracht bleibt der Trost, dass noch vier Doppelspieltage ausstehen, also noch jede Menge Punkte eingefahren werden können.

SG ETV/Phönix Kiel – SKC Eintracht 03 Neumünster 5462:5337 (52:26, 3:0). Wolfgang Sund und Christian Knoblauch verloren gleich zu Beginn gegen die Nationalspieler Roger Dieckmann und Kai Ludorf 61 Holz. In der Mittelachse gaben Hans-Joachim Hupe und Thomas Wiese weitere 66 Holz ab. Auch wenn Sven Kalweit und und Frank Gerken mit Mannschaftshöchstwurf zwei Holz aufholten, gab es eine deutliche Niederlage mit 125 Holz Differenz.

Statistik (Eintracht 03 zuerst genannt): Sund - Dieckmann 884:927, Knoblauch - Ludorf 901:919, H.-J. Hupe - Richter 880:912, Wiese - Kemming 868:902, Kalweit - Eggers 888:910, Gerken - Brinks 916:892.


SKC Eintracht 03 Neumünster – SG ETV/Phönix Kiel 5493:5554 (29:49, 0:3). Schon zu Beginn wurde klar, dass für die Eintracht auch in der heimischen Rudi-Kreinsen Arena gegen die mit Ausnahmekönnern gespickte Kieler Mannschaft kein Kraut gewachsen war. Sund und der enttäuschend aufspielende Kalweit gerieten gleich mit 34 Holz in Rückstand. Nun lagen die Hoffnungen auf den Schultern von Mark Hupe und Knoblauch. Trotz starker Leistung gaben auch sie sieben Holz her. Wiese und Gerken, wiederum mit Mannschaftshöchstwurf, vermochten das Blatt auch nicht mehr zu wenden und mussten an die Kieler noch einmal 20 Holz abgeben. So wurde auch das Heimspiel mit 61 Holz klar verloren.

„Nun sind wir endgültig im Abstiegskampf angekommen“, stöhnte Eintrachts Pressesprecher Kalweit. Vier Mannschaften werden die zwei Absteiger unter sich ausmachen: Seedorf (17 Punkte), Bremerhaven (16), Eintracht 03 (15) und der NKC 72 Berlin (14). „Gegen die scheinbar übermächtigen Kieler war gar nichts drin. Sie spielten Saisonbestleistung auf unseren Bahnen, und wir hätten schon einen Sahnetag erwischen müssen, um überhaupt eine Chance zu haben“, meinte Kalweit. Er ergänzte: „Jetzt gilt es für uns den Blick nach vorne zu richten und den Kampf um den Klassenerhalt anzunehmen. Und vielleicht helfen uns die Kieler mit weiteren Auswärtssiegen ja auch noch.“

Geschockt wurden die Neumünsteraner im Übrigen vor ihrem Heimspiel von der Nachricht, dass sich der langjährige Leistungsträger Hans-Joachim Hupe in der Nacht zuvor einer Not-Operation unterziehen musste. „Es wird ihm bald wieder besser gehen. Das ist das Wichtigste“, machte Kalweit deutlich.

Statistik: Sund - Richter 901:926, Kalweit - Ludorf 915:924, M. Hupe - Kemming 902:920, Knoblauch - Künstler 921:910, Wiese - Eggers 920:935, Gerken - Dieckmann 934:939.

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