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2. Basketball-Regionalliga Herren : Meister Bramfeld in Dreierlaune: TS Einfeld verliert standesgemäß

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner ziehen in Hamburg mit 63:81 den Kürzeren. Die Gastgeber verbuchen 16 erfolgreiche Dreipunktwürfe.

Mit einer einkalkulierten Auswärtsniederlage hat der TS Einfeld seine Hinrunde in der 2. Basketball-Regionalliga beendet. Der Aufsteiger verlor beim amtierenden Meister Bramfelder SV mit 63:81 (13:22, 32:44, 42:60). Die „Riesen vom See“ verbuchen in der ersten Halbserie in elf Spielen sechs Siege und nur fünf Niederlagen. Die Bilanz ist umso bemerkenswerter, mussten die Schwarz-Weißen doch bereits acht Mal (!) in der Fremde antreten.

Trotz seiner Dominanz (19 Siege in 22 Begegnungen) hatte Bramfeld sein Aufstiegsrecht am Ende der Vorsaison nicht wahrgenommen und rangiert aktuell auf dem zweiten Platz. Die ohnehin schon knifflige Auswärtsaufgabe wurde TSE-Trainer Christoph Mallach durch die Absagen vom Michael Pieper und Marian Siemast zusätzlich erschwert, weil sein Team somit ohne gelernten Aufbauspieler die Reise nach Hamburg antreten musste. Mallach schickte Torge Smyrek, Kai Schnoor, Tobias Langtim, Felix Jankowiak und Oliver Flöck als erste Fünf in die Partie.

Der Start verlief auf Augenhöhe, und nachdem Flöck die ersten vier Punkte für Schwarz-Weiß erzielt sowie Jankowiak noch einmal zwei erfolgreiche Freiwürfe draufgelegt hatte, lag Einfeld Mitte des ersten Viertels sogar mit 6:4 vorn. Drei erfolgreiche Dreier Bramfelds in Folge stellten letztlich die Weichen (13:6/8.). Nach dem ersten Abschnitt verzeichnete der Favorit einen 22:13-Vorsprung. „Im ersten Viertel zeigte sich unsere Misere: Wir konnten in der Verteidigung nicht genügend Druck auf den Gegner ausüben, sodass die Bramfelder durch geschicktes Passspiel immer wieder einen freien Mann jenseits der 6,75 m fanden. Im ersten Viertel gelangen unserem Gastgeber so fünf und in der gesamten Partie sage und schreibe 16 erfolgreiche Dreipunktwürfe“, staunte TSE-Ligaobmann Helge Peters nicht schlecht. Über die Stationen 25:13 (11.), 29:19 (12.), 32:24 (14.) und 39:30 (17.) kam Bramfeld zu einer 44:32-Halbzeitführung.

Der Wiederbeginn gehörte ebenfalls den Hamburgern, die mit einem 6:0-Lauf die Vorentscheidung herbeiführten (50:32/23.). Im weiteren Verlauf dieses Viertels passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Sechs Punkte von Smyrek sowie je zwei von Flöck und Jörg Peters summierten sich zu insgesamt nur zehn mageren Zählern für Einfeld im dritten Abschnitt. Trotz eines daraus resultierenden 42:60-Rückstands gab sich der TSE noch nicht geschlagen. Je ein Korb von Hauke Koll, Mario Beinke, Jankowiak und Smyrek brachten die „Riesen vom See“ innerhalb von einer Minute auf 50:60 heran (31.). Nun agierte die TSE-Verteidigung auf dem Niveau der vorherigen Spielen, sodass der Außenseiter gar auf 56:64 verkürzen konnte (35.). Vier Dreier der Hausherren hintereinander wischten aber jegliche Zweifel am Heimsieg vom Tisch (79:61/39.), kurz danach war beim 81:63 für die Hanseaten Feierabend.

Kurioses am Rande: Der TSE verlor zwar vermeintlich deutlich mit 18 Punkten, hatte aber mit insgesamt 36 Treffern exakt genauso viele Korberfolge wie der Tabellenzweite. Der feine Unterschied: Aufseiten Einfelds waren es 25 Mal zwei Punkte, ein Dreier und zehn Freiwürfe (von 14), während Bramfeld 13 Mal zwei Punkte erzielte, sieben Freiwürfe verwandelte, allerdings besagte 16 Dreier feierte.

TS Einfeld (Punkte in Klammern): Smyrek (22/1 Dreier), J. Peters (10), Beinke (8), Flöck (8), Jankowiak (7), Koll (6), Schnoor (2), Langtim, Heuer, Ibrahimi, Blömer.

Nächster Gegner: MTV Treubund Lüneburg (H/Sonnabend, 9. Januar, 18.30 Uhr).

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erstellt am 14.Dez.2015 | 08:00 Uhr

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