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Arbeiten im Feriencamp : Lenste putzt sich für Saison heraus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Baumaßnahme verleiht der Jugendbegegnungsstätte des Kreissportverbandes Neumünster mehr Glanz und Benutzerfreundlichkeit.

Eine große Baumaßnahme stemmt zurzeit der Kreissportverband (KSV) auf dem Gelände der Jugendbegegnungsstätte am Lensterstrand nahe Grömitz. Mit der Umbenennung in „Feriencamp am Lensterstrand“ sowie verschiedenen Aktivitäten und Investitionen wurde bereits vor einiger Zeit begonnen, das etwas angestaubte Image der Erholungseinrichtung an der Ostsee aufzupolieren.

Nun steht die notwendige Kernsanierung des Sanitärtraktes beziehungsweise Sozialgebäudes an. Seit Ende Februar läuft bereits die größte Umbaumaßnahme der vergangenen 30 Jahre. „Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß“, nennt der Leiter des Camps, Torsten Höppner, den Hauptgrund beim Namen. „Nach der Fertigstellung ist durch die neuen Fliesen und den Anstrich alles heller, moderner und benutzerfreundlicher. Von außen wird das Verblendmauerwerk des Gebäudes auch gleich mit saniert.“

Vor Ort wirkt alles professionell: Typische Baugeräusche werden unterbrochen durch kurze, aber bestimmte Anweisungen. Trotz des Termindrucks lassen sich die Handwerker nicht aus der Ruhe bringen; von Hektik oder Chaos keine Spur. Der Fertigstellungstermin treibt Torsten Höppner und Team manchmal trotzdem die eine oder andere Schweißperle auf die Stirn: „Wir haben Himmelfahrt die ersten Gäste hier, bis dahin muss der Sanitärtrakt fertig sein“. Aus der Ruhe bringen lässt er sich dennoch nicht. „Es sind zwar schon einige ungeplante Dinge aufgetreten, aber das ist bei einer so großen Maßnahme nicht auszuschließen. Der Verzug hält sich in Grenzen, ich bin jedenfalls optimistisch, zum Beginn der Saison alles fertig zu haben“. Mit dem beauftragten Architekten Markus Fehrs werden die Termine mit den beteiligten Firmen, die übrigens alle aus dem Neumünsteraner Raum kommen, koordiniert. Auch über die Finanzierung des Projekts weiß Höppner einiges zu berichten: „Der KSV, seit mehr als 40 Jahren Nutzungsberechtigter, hat sich mit der Stadt Neumünster als Eigentümerin des Geländes natürlich abgestimmt. Das Finanzierungsvolumen von über 300 000 Euro muss jedoch der KSV alleine stemmen. Im Gegenzug wurde mit der Stadt eine vertragliche Regelung über einen weiteren Nutzungszeitraum von zehn Jahren mit einem jährlichen Investitionszuschuss von 24 000 Euro herbeigeführt. „Wir kamen jedoch nicht drum herum, unsere Tarife anzupassen. Es gibt eine Preiserhöhung von 1,80 Euro pro Person und Übernachtung, die auch schon mit unseren Stammgruppen kommuniziert wurde. Die Begeisterung darüber hielt sich natürlich in Grenzen“, verrät Höppner. „Die Übernachtungszahlen für diese Saison bewegen sich mit etwa 25 000 trotzdem auf Vorjahresniveau. Das zeigt uns, dass für diese Maßnahme das Verständnis und die Notwendigkeit überwiegt und wir hier einen attraktiven Standort haben.“

Es ist also nicht mehr lange hin bis zum Saisonstart an der Ostsee. Spätestens am langen Pfingstwochenende, wenn mit dem Lenste-Cup das große Handballturnier des SC Gut Heil stattfindet, wird die umgestaltete Einrichtung sich der ersten großen Bewährungsprobe unterziehen müssen. Bis dahin muss das Team um Torsten Höppner noch einiges an Arbeit im Alltagsgeschäft auf dem Gelände bewältigen. Unterstützung erhielt der KSV dabei Anfang Mai beim Aufbau der knapp 60 Gruppenzelte: Es hatte sich erstmalig das Technische Hilfswerk Neustadt angesagt, das in ehrenamtlicher Arbeit mit „Manpower und Maschinen“ dem Verband zur Seite stand.

Für Klassenreisen, auch in Zusammenarbeit mit Erlebnispädagogen, sind von Juni bis September noch Kapazitäten frei, ebenso wie für Gruppen- oder Klassenfahrten in der Vor- und Nachsaison. Detaillierte Infos dazu sind unter www.ksvnms.de und ✆ 0 45 62/59 45 sowie unter 0 43 21/1 41 29 abrufbar.

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