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Auszeichnung : Leichtathlet Henrik Hannemann trägt sich in das Goldene Buch ein

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Besondere Ehre für den 17-jährigen LGN-Sportler, dessen Leistungen Bürgermeister Dr. Olaf Tauras als „überragend“ lobt.

Zu Ehren von Leichtathlet Henrik Hannemann, der kürzlich bei den Olympischen Jugendspielen im chinesischen Nanjing über 110 Meter Hürden die Silbermedaille gewonnen hatte, gab die Stadt Neumünster gestern im Historischen Ratssaal des Rathauses einen Empfang. Eingeladen waren die Familie Hannemann, Vertreter der Ratsversammlung sowie Vertreter des SV Tungendorf, des Kreissportverbandes (KSV) und des Sportpools Neumünster.

In Anwesenheit von Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek ließ Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras in seiner Laudatio die stetige Entwicklung des Ausnahmesportlers aus der Schwalestadt Revue passieren. Tauras charakterisierte das Sportjahr 2014 als bisherigen Höhepunkt der noch jungen Karriere Henrik Hannemanns: Der 17-Jährige schaffte die Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele in Nanjing, wo er später die Silbermedaille gewann, außerdem errang der LGN-Athlet bei den Deutschen U 18-Meisterschaften die Titel über 200 Meter und 110 Meter Hürden – letzteren sogar in 13,40 Sekunden mit neuem Deutschen Rekord. „Die Stadt Neumünster ist stolz auf diese überragenden Leistungen“, konstatierte Dr. Olaf Tauras in seiner Lobrede: „Henrik ist eines der größten Leichtathletiktalente Deutschlands. Die Grundlagen für eine noch größere Karriere in der Zukunft sind gelegt. Wir freuen uns darauf, weiterhin erfreuliche Schlagzeilen über ihn zu lesen.“

Auch die KSV-Vorsitzende Ute Freund wünschte dem Nachwuchs-Olympioniken, dass die bisherige Erfolgssträhne nicht abreißen möge. Frank Schlemmer überbrachte als Vorsitzender des Sportpools Neumünster nicht nur Glückwünsche, sondern hatte obendrein ein Geldgeschenk für den jungen Athleten in der Tasche, mit dem die bisherige Unterstützung Hannemanns nicht unerheblich aufgestockt wurde.

Im Anschluss an die Lobreden und Ehrungen wurde Henrik Hannemann gebeten, sich in das Goldene Buch der Stadt Neumünster einzutragen.

Die Hauptperson des Tages selbst erzählte im Rahmen der Veranstaltung ausführlich von seinen Eindrücken aus China. Überwältigend sei für ihn vor allem der Verlauf des Endlaufes über die 110 Meter Hürden gewesen, bei dem er als Zweiter über die Ziellinie gelaufen war, und die anschließende Ehrenrunde vor über 18 000 Zuschauern im Olympic Sports Center, bei der Hannemann vor allem von seinen Teamkameraden bejubelt worden sei. Aber auch das Drumherum sei imponierend gewesen, die Auftaktveranstaltung und die spektakuläre Schlussfeier, die Angebote im Olympischen Dorf sowie die Besichtigung der Stadt Nanjing. Überrascht sei der 17-Jährige auch von der Gastfreundschaft der Chinesen gewesen.

Am besten aber habe ihm das Kennenlernen der Athleten aus aller Welt gefallen. „Vor allem meinen Kontrahenten und Goldmedaillengewinner Jaheel Hyde habe ich näher kennen gelernt und mich viel mit ihm unterhalten“, verriet Hannemann. Die letzten vier Tage nach seinem Erfolg seien dann nur noch purer Genuss gewesen: „Da haben wir unsere Athleten, die noch im Wettkampf waren, besucht und angefeuert. Beim Endkampf des Schwergewichtsboxers Peter Kadiru war fast die gesamte Mannschaft anwesend. Wir haben ihn frenetisch angefeuert und konnten am Ende seine Goldmedaille bejubeln.“


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erstellt am 03.Sep.2014 | 07:00 Uhr

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