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Leichtathletik : Köstenlauf: Steffen Uliczka soll die Lokomotive sein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Olympiateilnehmer von 2012 plant einen Start in Neumünster.

Steffen Uliczka ist als Zugpferd eingeplant. Bei der 28. Auflage des Köstenlaufs soll der Olympiateilnehmer von 2012 morgen Dampf machen, als Lokomotive des Stadtlaufs. Hauptorganisator Hans-Dieter Höft (PSV) gab ihm im Vorfeld für den 10-km-Hauptlauf (19 Uhr) schon die Startnummer 1.

Doch offenbar hängt die Teilnahme Uliczkas an einem dünnen Schuhband. „Ich bin jetzt zwei Wochen wegen einer Hüftverletzung nicht gelaufen“, verriet der 32-Jährige dem Courier. Den ersten Trainingslauf am vergangenen Dienstag überstand der Athlet der SG TSV Kronshagen/Kieler TB gut. „Doch ich möchte nicht zu früh wieder einsteigen. Das ist mir schon einmal passiert“, erklärte Uliczka.

Im Vorjahr warteten alle vergeblich auf den Langstreckler. Vor zwölf Monaten steckte er bei der Anreise von Kiel nach Neumünster im Stau auf dem Übergang von der A 215 zur A 7 fest. „Dabei bin ich rechtzeitig losgefahren“, erinnerte sich Uliczka. Jetzt soll es endlich klappen. Uliczka ist guter Dinge und peilt eine Zeit von unter 31 Minuten an. Damit wäre der siebenmalige Sieger Pascal Dethlefs (LG Flensburg), der im Vorjahr in 32:06 Min. gewann, und morgen mit der Nummer 3 startet, ordentlich unter Druck. Selbst der Streckenrekord, den der Neumünsteraner Marco Kolmorgen vor einem Vierteljahrhundert mit 30:04 Min. aufstellte, könnte bei einem guten Rennverlauf in Gefahr geraten. Schließlich liegt die Bestmarke Uliczkas, der 2014 von der 3000-m-Hindernisstrecke auf die Marathondistanz wechselte, über 10 km bei 29:04 Min. „Heute sind gerade diese Läufe wie in Neumünster mein tägliches Brot. Früher passte ein Start beim Köstenlauf nicht in meinen Trainingsplan“, sagte der gebürtige Preetzer. Jetzt heißt es für Höft und Co. Daumendrücken. Uliczka will sich in puncto Start morgen Vormittag entscheiden.

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