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Handball / DHB-Amateur-Pokal : Knifflige Pokalaufgabe für Wift

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Handball-Oberligist geht am Sonntag geschwächt ins Heimspiel gegen Hamburg-Barmbek.

Zu einer ungewohnten Heimspielzeit geht es für die Handballer der SG Wift um die Pokal-Wurst. Im Viertelfinale des DHB-Amateur-Pokals empfangen sie am Sonntag um 17 Uhr ihren Ligarivalen HG Hamburg-Barmbek in der KSV-Halle.

Ein spannendes Duell ist programmiert, wie der Blick auf das Meisterschaftstableau verrät. Dort stehen die Hanseaten auf Platz 3 und somit nur einen Rang hinter den Wittorfern. Für die „Bären“ wird die zu bewältigende Aufgabe zusätzlich durch die stark abgespeckte Personaldecke erschwert. Mit Tommy Fängler, Lars Bente und Reiner Kobs fehlt den Blau-Weißen entscheidende Durchschlagskraft im Rückraum und mit Letzterem auch der Abwehrchef. Dazu kommen Torhüter Erik Quednau und Trainer Peter Bente, die ebenso wie die drei zuvor Genannten beruflich verhindert sind. Aber damit nicht genug, steht auch hinter dem Einsatz von Flügelflitzer Moritz Haß wegen eines grippalen Infekts ein deutliches Fragezeichen. „Zudem sind mögliche Alternativen stark begrenzt. In den Reihen unserer ,Zweiten’ und ,Dritten’ sind die Kandidaten größtenteils durch die Teilnahme an der ersten Runde des Landespokals für einen erneuten Auftritt gesperrt“, erklärt Wifts Spielertrainer Yannik Stock. Dennoch sieht er für das Unterfangen nicht schwarz und relativiert: „Wir haben eine eingespielte Startsieben, und erst dahinter wird es interessant.“ Bedingt durch diesen besonderen Umstand liegt auch die taktische Ausrichtung der SG Wift auf der Hand. Im Gegensatz zur sonstigen Spielweise, in der sich jeder Einzelne bis zum K.  o. aufreibt und Verlass auf eine breite Bank ist, gilt es möglichst konditionsschonend mit minimalem Aufwand eine maximale Torausbeute zu erreichen. Aber das funktioniert nur, wenn die Defensive stimmt. „Wir werden eine überragende Torhüterleistung brauchen“, ist sich Stock der Voraussetzungen für ein Weiterkommen bewusst. Ansonsten ist die Marschroute klar: „Wenn sich die Chance ergibt, wollen wir den nächsten Schritt in Richtung Finale vor mehreren tausend Zuschauern in Hamburg machen.“

Es fehlen: Koslowski (Kreuzbandriss), Fängler, Kobs, L. Bente, Quednau (alle beruflich verhindert), eventuell Haß (grippaler Infekt). – Außerdem spielen: morgen, 15 Uhr: SG OSF Berlin - HC Glauchau/Meerane; morgen, 17.30 Uhr: HSG Siebengebirge/Thomasberg - SG Langenfeld 72/92; morgen, 18.15 Uhr: TSV Unterhaching - HSV Apolda.

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