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wassersport : Knabe und Co. räumen mächtig ab

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehrere Medaillen und vordere Plätze gibt es für Neumünsters Kanurennsportler bei den deutschen Meisterschaften.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2015 | 14:00 Uhr

Auf Neumünsters Kanurennsportler war wieder einmal Verlass. Bei den deutschen Meisterschaften in Oberschleißheim vor den Toren Münchens sorgten die aus dem Ersten Kanu-Klub hervorgegangenen und auch auf dem Einfelder See trainierenden Nachwuchskräfte für Furore. Der Großharrier Janko Knabe sicherte sich bei den Junioren einen Titel und eine Silbermedaille, im Junioren-Vierer waren drei Schwalestädter und ein Göttinger am Ende sensationell Zweiter.

Traumhaftes Wetter begleitete den Saisonhöhepunkt, bei dem sich Knabe einmal mehr in den Vordergrund schob. Hatte der für den Hannoverschen Kanu-Club von 1921 startende Mittelholsteiner im Vorjahr einen deutschen Meistertitel in der Jugendklasse eingeheimst, war er nun auch eine Altersstufe darüber sehr erfolgreich. In seinem ersten Startjahr bei den Junioren sicherte er sich im Einer über 5000 m Gold vor Benedikt Bachmann (Dresden) und Sven Paufler (Bremen). Zudem holte Knabe Platz 2 im Einer über 1000 m. Nur Tamás Gecsö (Potsdam) war schneller. Hinzu kamen ein vierter Rang im Einer über 500 m sowie Platz 6 im Zweier über 1000 m mit Jacob Thordsen (Hannover). Und nicht zu vergessen: Knabe zählte ebenso zum Vierer, der völlig überraschend über 1000 m hinter dem ESV Lok RAW Cottbus und vor der Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen Silber holte. Nur um vier Hundertstelsekunden waren die Brandenburger schneller als Max Staats (Göttingen) sowie die aus der EKN-Talentschmiede stammenden Knabe, Silvan Ostheimer und Nils-Eric Rahm, die offiziell als „Renngemeinschaft Niedersachsen“ gestartet waren. Und wer weiß, was möglich gewesen, wenn Ostheimer sich intensiver hätte vorbereiten können. Auf Grund einer Operation waren ihm nur drei Wochen zur Hochbelastung geblieben.

Ostheimer und Rahm belegten überdies im Kajak-Zweier über 5000 m einen sehr guten fünften Rang hinter Cottbus, der Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen, Potsdam und der Renngemeinschaft Baden-Württemberg. In der Jugendklasse schließlich gelang es dem ebenfalls im EKN groß gewordenen Robert Haack, im B-Endlauf über die Sprintstrecke von 200 m den siebten Platz zu erkämpfen.

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