Fussball-Oberliga : „Kann froh sein, dass mein Bein noch dran ist“

In ungewohnter Rolle: Marvin Baese (PSV), der hier Strands Arnold Hoeling eng markiert.
In ungewohnter Rolle: Marvin Baese (PSV), der hier Strands Arnold Hoeling eng markiert.

Marvin Baese vom PSV spricht über das Spiel gegen Strand 08.

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07. Oktober 2018, 21:00 Uhr

Als etatmäßiger Mittelstürmer wechselte Marvin Baese im Sommer zum Fußball-Oberligisten PSV, kommt dort nun aber zumeist mit vielen Defensivaufgaben vertraut auf einer der beiden Außenbahnen zum Einsatz. Bei der 2:4-Pleite gegen Strand 08 wurde der 26-Jährige in dieser Rolle auch enorm gefordert. Der Courier sprach mit dem gebürtigen Itzehoer.

Ihr Team war nah dran, den Meister zu ärgern. Wie haben Sie das Spiel gesehen?

Baese: Wir waren echt davor, dem Tabellenführer etwas abzunehmen. Wir standen gut und haben den Gegner in der Offensive auch vor Probleme gestellt. Aber dann haben wir zwei, drei Mal nicht aufgepasst, und gegen so ein Team wird das halt bestraft. Doch wenn wir dort anknüpfen, können wir für die kommenden Spiele guter Dinge sein.

Gibt es an der Roten Karte für Strands Meyer irgendwelche Zweifel?

Nein, das war eine klare Rote Karte. Ich kann froh sein, dass mein Bein noch dran ist.

Sie hatten die große Möglichkeit zum 3:3. Fehlte da am Ende die Kraft?

Ja, aber im Endeffekt muss ich den machen. Da führt kein Weg dran vorbei.

Wie kommen Sie mit der neuen Position zurecht?

Die ist okay für mich. Man kann in solchen Spielen nicht so viel nach vorne machen, ist viel hinten gefordert. Doch wenn es der Mannschaft hilft, mache ich das natürlich.

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