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Jahreshauptversammlung : Jung statt Verjüngung: Wankendorfs Boss muss weitermachen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei den Gelb-Blauen findet sich erneut kein Nachfolger für den 1. Vorsitzenden.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2014 | 14:00 Uhr

„Möchte das einer machen?“ Diese Frage hat Klaus-Peter Jung (68) nicht zum ersten Mal gestellt. Ein Nachfolger für den Posten des 1. Vorsitzenden beim TSV Wankendorf bleibt jedoch außer Sicht. „Die Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegen offensichtlich woanders“, meinte Jung auf der Jahreshauptversammlung des Vereins im Wankendorfer Landgasthof Schlüter. Immerhin waren 85 der 935 Mitglieder zur Tagung erschienen. Trotzdem blieb das Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Vorstand gering. Hinschmeißen wollte Jung aber auch nicht, und damit wurde der engagierte Funktionär zum fünften Mal als Vorsitzender der Gelb-Blauen gewählt.

Seinem ehemaligen Stellvertreter und Stolper Bürgermeister Holger Bajorat, der bereits 2012 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten war, durfte Jung dafür zur Ehrenmitgliedschaft gratulieren. Über 30 Jahre hat Bajorat aktive Vorstandsarbeit geleistet. Dafür sagte Jung mit einem Präsentkorb und der Ehrenurkunde des Vereins „danke“. Mit der Ehrenplakette für 50 Jahre im Verein wurden Herbert Toeth und Günter Voss geehrt. Den Wimpel für 40 Jahre erhielten René, Brian und Christa Barg, Jens Uwe Henningsen, Meike und Renate Jensen sowie Anneliese, Wilfried und Thomas Meier. Dazu gab es 34 Sportabzeichenurkunden für jugendliche und erwachsene Aktive im Verein. „Unsere Mitgliederzahl ist um 82 geschrumpft“, berichtete Jung. Das bestätige die Tendenz der vergangenen Jahre. Das liege allein daran, dass viele Mitglieder über 40 Jahre im Verein sind und das Durchschnittsalter dadurch hoch ist.

In Wankendorf wurden der 1. Vorsitzende Klaus-Peter Jung, die 1. Schriftwartin Susann Tietgen, der 1. Sportwart Horst Ruser und die 2. Jugendwartin Nina Ruser wieder gewählt. Für Kassenwart Tim Andresen übernimmt Christin Danker. Ein besonders erfreulicher Punkt war die aktuelle Kassenlage des Vereins. Seit vielen Jahren dürfe sich der Club wieder über einen Abschluss mit einer schwarzen Zahl von etwa 4000 Euro Plus in der Kasse freuen, verriet Jung.

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